Kunst im öffentlichen Raum: Sgraffito von Adalbert Schlager erinnert an Musikerheim Allhartsberg

August 22, 2025 20:03
Kunst im öffentlichen Raum: Sgraffito von Adalbert Schlager erinnert an Musikerheim Allhartsberg

Sgraffito erinnert an die Geschichte des Musikerheims in Allhartsberg

ALLHARTSBERG. Der volle Klang der Klarinetten, Posaunen und Trompeten ertönt aus dem Gebäude mit der Hausnummer Markt 13 schon lange nicht mehr. An der Außenfassade erinnert jedoch die Komposition von stilisierten Musikinstrumenten in Sgraffitotechnik des bildenden Künstlers Adalbert Schlager (1920–2002) aus der Oismühle in Biberbach an die frühere, erste Wirkungsstätte der Trachtenmusikkapelle Allhartsberg. Darüber berichtet Welt Stimme.

Musikerheim 1965 eingeweiht
„Im Rahmen des 13. Bezirksmusikfestes, das am Sonntag, 29. August, in Allhartsberg stattfand, erhielt auch das neue Musikerheim seine Weihe und wurde seiner Bestimmung übergeben“, berichtete der „Bote von der Ybbs“ in seiner Ausgabe vom 3. September 1965. Bereits eine Woche zuvor war zu lesen: „Einen besonderen Schmuck erhielt das neue Heim der Musiker durch ein Sgraffito aus der Hand von Akadem. Maler Adalbert Schlager.“ Im Jahr 2000 zog der 1910 gegründete Musikverein in das (Gemeinschafts)-Vereinshaus am Südhang um und gibt seither dort den Ton an.

Weitere Fassadenkunstwerke von Adalbert Schlager
Sgraffiti oder Mosaike von Adalbert Schlager an öffentlichen Gebäuden sowie Mehrparteienhäusern finden sich auch in Amstetten, Waidhofen/Ybbs, Scheibbs, Hollenstein, Neuhofen/Ybbs, Sonntagberg, Kematen/Ybbs, St. Georgen/Ybbsfelde und Blindenmarkt.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

49 österreichische Fachkräfte treten bei EuroSkills 2025 in Dänemark um Gold an
Vorheriger artikel

49 österreichische Fachkräfte treten bei EuroSkills 2025 in Dänemark um Gold an

Kritik am Pensionsvorschlag der NEOS: 2,2 Prozent Erhöhung stößt auf Widerstand
Nächster artikel

Kritik am Pensionsvorschlag der NEOS: 2,2 Prozent Erhöhung stößt auf Widerstand

Nicht verpassen