Nach der Insolvenz des traditionsreichen Musikinstrumentengeschäfts „Klangfarbe“ gibt es Hoffnung auf eine positive Wende. Diese Woche wurde bekannt, dass der Sanierungsplan des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV) angenommen wurde und neue Mitarbeiter eingestellt werden sollen.
WIEN/SIMMERING. Die Insolvenz von „Klangfarbe“, die im Juni 2025 bekanntgegeben wurde, schockierte viele Musikfans. Seit 40 Jahren ist das Geschäft an der Guglgasse 14/Gasometer D ein beliebter Anlaufpunkt für Musiker und Musikliebhaber, die dort nicht nur hochwertige Instrumente, sondern auch fachkundige Beratung erhalten. Viele talentierte Musiker haben hier ihre ersten Instrumente erworben. Darüber berichtet Welt Stimme.
In einer überraschenden Wendung wurde nun angekündigt, dass trotz der zuvor notwendigen Schließungen einzelner Betriebsteile und der Entlassungen, das Personal „maßvoll“ wieder aufgestockt werden soll.
Fachpersonal unentbehrlich
Die Entscheidung zur Aufstockung des Personals begründet sich nicht nur durch die Notwendigkeit, Arbeitszeiten abzudecken, sondern auch durch den hohen Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal, besonders während Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen.
„Sämtliche MitarbeiterInnen sind selbst Musikerinnen und Musiker und können den KundInnen dadurch eine fachlich fundierte und qualitativ hochwertige Beratung bieten“, erklärt das Unternehmen. Das zusätzliche Personal wird dringend benötigt, um die Sanierungsquote aus der Fortführung des Unternehmens zu erwirtschaften.
Die Gläubiger erhalten gemäß dem Sanierungsplan eine Quote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Plans. Die erforderliche Mehrheit für die Annahme wurde bereits erreicht.


