Beim österreichweiten Probealarm am ersten Samstag im Oktober wurden auch im Bezirk Krems Sirenen und das Handywarnsystem AT-Alert getestet. Zugleich informierte der NÖ Zivilschutzverband über Vorsorge und richtiges Verhalten im Ernstfall.
Der Tag stand damit wieder ganz im Zeichen des Zivilschutzes. Der Probealarm soll nicht nur die Funktion der Warnsysteme überprüfen, sondern auch das Bewusstsein dafür stärken, die Signale im Ernstfall richtig einzuordnen.
In ganz Niederösterreich wurden 2.450 Sirenen überprüft. 98,9 Prozent der getesteten Anlagen funktionierten einwandfrei.
Bei 27 Sirenen wurde ein Teilausfall festgestellt. Ob davon Standorte im Bezirk Krems betroffen waren, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Der NÖ Zivilschutzverband setzte parallel auf Information in den Gemeinden. Ehrenamtliche Zivilschützer sprachen über Bevorratung, Blackout-Vorsorge, Warnung und Alarmierung sowie über einen krisensicheren Haushalt.
Der Bezirk Krems wird in dem Zusammenhang als Region mit unterschiedlichen Gefahrenlagen beschrieben, darunter Hochwasser entlang der Donau und Waldbrandgefahr in den Sommermonaten.


