Rund 30 Pilgerinnen und Pilger aus Raiding machten sich erneut auf den traditionellen Weg nach Mariazell. Pfarrer Thorsten Carich spendete den Pilgersegen und begleitete die Gruppe am ersten Tag. Die Route führte über Weppersdorf, Kobersdorf und Wiesmath zur Kirche Kaltenerg (Maria Schnee) und weiter zum ersten Quartier nach Petersbaumgarten. Darüber berichtet Welt Stimme.
RAIDING. Am zweiten Tag setzte die Gruppe ihre Pilgerreise über Pitten, Warth und Thann nach Ternitz fort, bevor sie entlang der Sierning nach Puchberg am Schneeberg wanderte. Der dritte Tag begann mit dem Aufstieg über den Wasserfallweg zur Mamauwiese und führte weiter ins Preintal.
Die anspruchsvollste Etappe stand am vierten Tag auf dem Programm: Es ging entlang des Preinbaches hinauf aufs Gscheidl und weiter zum Lahnsattel. An der Stelle „Raidinger Höttinger-Kreuz“ wurde eine Gedenktafel zum Jubiläum „40 Jahre Raidinger Wallfahrt“ angebracht. Nach dem Abstieg über Terz und das Halltal erreichte die Gruppe schließlich über den Kreuzberg Mariazell, wo sie feierlich einzog.
Pilgerfest „Maria Himmelfahrt“
Viele Pilgerinnen und Pilger blieben wie jedes Jahr bis zum Fest „Maria Himmelfahrt“ am 15. August und nahmen an der Lichterprozession am Vorabend sowie an der Festmesse teil, bevor sie nach Raiding zurückkehrten.
Insgesamt legten die Wallfahrerinnen und Wallfahrer in vier Tagen rund 120 Kilometer und etwa 2.900 Höhenmeter zurück – ein beeindruckendes Glaubenszeugnis und eine gelebte Tradition, die nun bereits seit vier Jahrzehnten besteht.


