Die Schuhkarton-Aktion „Weihnachtsfreude in der Schuhschachtel“ sammelt im Pongau wieder Geschenke für Kinder in Osteuropa. Abgegeben werden können die Packerl noch bis 13. November 2026, bevor sie per Lastwagen nach Rumänien gebracht werden.
Organisiert wird die Sammlung zum bereits 17. Mal von Carina Schlager gemeinsam mit ihrem Helferteam. Im Vorjahr kamen im Pongau und Tennengau mehr als 1.000 gefüllte Schuhkartons zusammen.
Die abgegebenen Packerl werden sortiert und in größere Kartons umgepackt. Wer mitmachen möchte, kann eine Schuhschachtel mit kleinen Geschenken befüllen; pro Karton ist an der Abgabestelle ein Unkostenbeitrag von 3 Euro zu hinterlegen.
Zu den Abgabestellen im Pongau zählen die Eni-Tankstelle in Bad Hofgastein sowie mehrere Raika-Zweigstellen. Ein Etikett kann auf www.weihnachtsfreude.at ausgedruckt oder an den Annahmestellen abgeholt werden.
Der Deckel soll mit Geschenkpapier verpackt, die Schachtel aber nicht zugeklebt werden, sondern nur mit einem Gummiband verschlossen sein. Auf dem beigelegten Abschnitt ist anzugeben, ob das Packerl für ein Mädchen oder einen Buben gedacht ist.
Das Team bittet außerdem, von allen Bereichen etwas hineinzulegen und keine überdimensionierte Schuhschachtel zu verwenden. Erlaubt sind etwa neue Hygieneartikel, haltbare Süßigkeiten, Schulwaren, neue und saubere Kleidung sowie neue Spielsachen wie Stofftiere, Malbücher, Sportartikel oder Bilderbücher ohne Text.
Ungeeignet sind kaputte, abgelaufene, schmutzige oder sichtbar gebrauchte Gegenstände sowie verderbliche Waren, Flüssigkeiten, Medikamente, Kriegsspielzeug oder batteriebetriebene Spielsachen.
„Jedes einzelne Packerl bedeutet Freude, Wertschätzung und vor allem Hoffnung.“
„Damit jedes Kind ein gleichwertiges Paket enthält und keines benachteiligt wird: Bitte von allen Bereichen etwas hineingeben und keine überdimensional große Schuhschachtel verwenden.“
Nach Angaben der Organisatorin und des Artikels soll die Aktion Kindern in Teilen Osteuropas zugutekommen. Die beschriebenen sozialen Bedingungen in Rumänien und in Roma-Siedlungen werden dabei als berichtete Einordnung dargestellt, ohne dass sie in dem Material unabhängig überprüft werden.


