Die Abenteuerregion Erzberg-Leoben hat für die Sommersaison von Mai bis September 2026 182.002 Übernachtungen gemeldet. Das entspricht einem Plus von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Damit legte das Nächtigungsaufkommen um 27.522 Übernachtungen zu. Auch die Gästeankünfte stiegen nach Angaben der Region um zwölf Prozent auf 65.668.
Im Vergleich der elf steirischen Erlebnisregionen erreichte Erzberg-Leoben damit das höchste prozentuelle Nächtigungsplus. Zum Wachstum trugen sowohl inländische als auch ausländische Gäste bei.
Auf Gäste aus Österreich entfielen 80.674 Übernachtungen. Das ist ein Plus von 18,4 Prozent und entspricht 44,3 Prozent des gesamten Aufkommens.
Aus dem Ausland kamen 101.328 Übernachtungen, was 55,7 Prozent ausmachte und einem Zuwachs von 17,3 Prozent entsprach. Wichtigster Auslandsmarkt war Deutschland mit 27.569 Übernachtungen.
Weitere Zuwächse kamen aus Ungarn mit 15.829 Übernachtungen plus 31,2 Prozent, aus Polen mit 8.559 Übernachtungen plus 78,3 Prozent und aus Tschechien mit 8.547 Übernachtungen plus 17,7 Prozent.
Nach Unterkunftsarten entfiel ein wesentlicher Teil des Plus auf Drei-Sterne-Betriebe mit 63.407 Übernachtungen und einem Anstieg von 28,8 Prozent. Gewerbliche Ferienwohnungen kamen auf 41.706 Übernachtungen, Privatquartiere auf 11.149.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer stieg von rund 2,6 Nächten im Vorjahr auf 2,8 Nächte. Rudolf Tischhart, Vorsitzender des Tourismusverbandes Erzberg-Leoben, sagte dazu: „Die Zahlen zeigen, dass sich der Tourismus in unserer Region positiv entwickelt. Besonders erfreulich ist, dass wir sowohl bei Gästen aus Österreich als auch aus dem Ausland zulegen konnten. Davon profitieren unsere Beherbergungsbetriebe und die regionale Wirtschaft.“
Geschäftsführer Markus Leitner ergänzte: „Entscheidend ist für uns nicht allein das Nächtigungsplus, sondern dass die Entwicklung bei unterschiedlichen Unterkunftsarten ankommt. Besonders die Zuwächse bei Drei-Sterne-Betrieben und Ferienwohnungen zeigen, dass mehrere Bereiche der regionalen Beherbergungswirtschaft vom Wachstum profitieren.“


