Taucher in Roitham am Traunfall geraten in Not
Am Samstag, dem 6. September 2025, gerieten vier Taucher in Roitham am Traunfall in schwere Schwierigkeiten. Die Gruppe wurde von der Strömung mitgerissen und bis zum Kraftwerk gespült. Einer der Taucher, ein 46-Jähriger, erlitt bei dem Vorfall eine schwere Kopfverletzung. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Tauchausflug, an dem vier tschechische Staatsangehörige – darunter ein 13-Jähriger – teilnahmen, endete unglücklich und führte zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Laut Polizei stiegen die Taucher gegen 11 Uhr mit Schnorchelausrüstung in die Traun ein und bewegten sich flussabwärts in Richtung Traunfall.
Gegen 13:20 Uhr geriet die Gruppe aufgrund der starken Strömung in Not und versuchte verzweifelt, sich aus dem Wasser zu befreien. Ein Passant, der das Geschehen von einer Brücke über dem Kraftwerk Traunfall beobachtete, alarmierte umgehend Polizei und Rettungskräfte.
Die starke Strömung führte dazu, dass die Gruppe über das Kraftwerk gespült wurde. Dabei stieß der 46-Jährige mit dem Kopf an einem Objekt und wurde bewusstlos, wodurch er mehrere Minuten unter Wasser blieb. Die anderen Taucher schafften es jedoch, ihn herauszuziehen und ans Ufer zu retten.
Der 46-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Vöcklabruck geflogen werden. Die drei Begleiter erlitten lediglich leichte Verletzungen.


