Österreichs WM-Gruppe 2026: Erste Reaktionen des ÖFB auf die Auslosung

Dezember 5, 2025 21:10
Österreichs WM-Gruppe 2026: Erste Reaktionen des ÖFB auf die Auslosung

Österreichs WM-Gruppe: Erste Reaktionen des ÖFB auf die Auslosung

WASHINGTON. Österreich trifft in der Gruppe der WM 2026 auf die amtierenden Weltmeister Argentinien, Algerien und Jordanien. Die ersten Reaktionen aus dem Österreichischen Fußballverband (ÖFB) lassen auf eine positive Einstellung der Spieler schließen. Darüber berichtet Welt Stimme.

ÖFB-Teamspieler Christoph Baumgartner äußerte sich auf Servus TV erfreut über die Gruppenauslosung. Algerien bezeichnete er als „eine Mannschaft, die guten Fußball spielt und offensiv mit (Riyad) Mahrez viel Qualität hat“. Er sieht die Gruppe als „sehr spannend“ und „machbar“ an, fügte jedoch hinzu, dass die Mannschaft auf Topniveau performen müsse. „Wir freuen uns extrem, wenn es losgeht,“ so Baumgartner.

Besonderer Reiz gegen Argentinien

Für Baumgartner hat das Spiel gegen Argentinien einen besonderen Reiz. „Gegen Lionel Messi in seiner wahrscheinlich letzten WM, das ist für uns etwas Besonderes. Da freuen wir uns sehr darauf,“ erklärte er. Im Spiel gegen Jordanien, einem WM-Neuling, rechnet der ÖFB-Profi mit einer zumindest machbaren Herausforderung. „Die kennen wir am wenigsten, aber da rechnen wir uns sicher etwas aus,“ bemerkte Baumgartner.

Positive Stimmung im Trainerstab

Stefan Oesen, Assistenzcoach von Ralf Rangnick, zeigte sich auf ORF ebenfalls optimistisch. „Von den Namen her haben wir mit dem amtierenden Weltmeister einen absoluten Kracher, da freut man sich darauf. Die zwei weiteren Gegner erscheinen vom Namen her machbar, auch wenn sie in ihren Qualifikationen souverän durchgekommen sind,“ so Oesen. Er betonte, dass das Team gegen jeden Gegner konkurrenzfähig sei, vorausgesetzt, es bringe das eigene Spiel durch.

Gegneranalyse in vollem Gange

Die Analyse der Gruppenführer ist bereits im Gange. Oesen teilt mit, dass Algerien wahrscheinlich mit einer Viererkette agieren werde, während die Jordanier auf eine Dreierkette und Umschaltmomente setzen könnten. Rangnick und eine hochrangig besetzte ÖFB-Delegation bleiben in den kommenden Tagen in den USA, um ein geeignetes Quartier zu finden. Wie ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll vor der Auslosung bestätigte, wolle man bereits „in den nächsten Tagen eine Entscheidung“ über das Basecamp treffen.

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