OÖ-Regionalligisten nach dem ersten Drittel im Check
LINZ. Die ersten zehn Runden in der Fußball-Regionalliga sind gespielt und zeigen eine beeindruckende Balance in der Liga. Das ist die Dritthöchste Spielklasse in Österreich vor einer Reform, die so stark und ausgeglichen wie lange nicht mehr ist. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Mannschaften haben in dieser Saison bereits zahlreiche Entwicklungen gezeigt, die das Niveau des Wettbewerbs anheben. LASK Amateure: Die Mannschaft von Trainer Andreas Wieland bleibt nach einem 1:1 gegen Verfolger Kalsdorf ungeschlagen. Kapitän Gabriel Zirngast, mit 23 Jahren der älteste Spieler des Teams, wird von einer talentierten Gruppe unterstützt, darunter Armin Midzic (19) und die Angreifer Queyrell Tchicamboud (19, sieben Tore) und Filip Perovic (19, sechs Tore). Der Aufstieg wäre ein bedeutender Erfolg für die Athletiker.
Union Gurten: Gurten-Trainer Peter Madritsch hebt hervor, dass die Regionalliga qualitativ besser geworden sei, ohne schwächere Teams. Dies zeigte sich unter anderem im jüngsten Derby, in dem Gurten mit 1:0 gegen die Jungen Wikinger gewann. Der spannende Verlauf bis zum Abpfiff unterstreicht die Konkurrenzfähigkeit dieser Liga.
Askö Oedt: Nach einem Trainerwechsel zu Carsten Jancker hat das Team Schwierigkeiten gehabt, obwohl jüngst zwei Spiele gewonnen werden konnten. Das Debüt des neuen Trainers endete jedoch mit der einzigen Niederlage des bisherigen Saisons.
SPG Wallern/St. Marienkirchen: Nach einem schwierigen Start mit vier Niederlagen aus fünf Spielen hat die Mannschaft vier der letzten fünf Spiele gewonnen, trotz erheblichem Verletzungspech, das zahlreiche Schlüsselspieler betraf. Trainer Weißböck sieht die Chance, junge Talente zu integrieren, auch als Chance für die Zukunft.
Union Dietach: Der Aufsteiger zeigt sich zufrieden mit elf Punkten, auch wenn die Umstellung zur Regionalliga größer als erwartet war. Trainer Daniel Ruttensteiner betont die Herausforderungen in der Intensität und Qualität zum vorherigen Niveau, fühlt sich jedoch auf einem guten Weg.
Junge Wikinger Ried: Die Innviertler stehen momentan unter Druck, nachdem sie hinter den Erwartungen zurückblieben. Der Trainerwechsel in der Vorbereitung, defensive Schwächen und ein sehr junges Team sind als Gründe für den langsamen Start identifiziert worden, dennoch steht Neo-Coach Marcel Thallinger nicht zur Diskussion.


