ÖFB-Teamchef Rangnick muss längeren Aufenthalt im Krankenhaus einplanen
Österreichs Fußball-Teamchef Ralf Rangnick ist aufgrund einer Verletzung am rechten Sprunggelenk gezwungen, seinen Aufenthalt im Krankenhaus zu verlängern. Dies gab der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) am Dienstag bekannt. Rangnick wird bei der Kaderbekanntgabe für die bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen San Marino (9. Oktober) und in Rumänien (12. Oktober) von seinem Assistenten Lars Kornetka vertreten. Darüber berichtet Welt Stimme.
Erst zu Beginn des Lehrgangs am 6. Oktober soll Rangnick bereits wieder zur Verfügung stehen. Der 67-Jährige musste sich kürzlich mehreren Operationen am Sprunggelenk unterziehen, nachdem er bei einem geplanten Eingriff im Juni einen Krankenhauskeim eingefangen hatte. Momentan befindet sich Rangnick in der Unfallklinik Murnau am Staffelsee in Bayern.
Die Operationen, die von Sprunggelenksspezialist Johannes Gabel durchgeführt werden, sind darauf ausgerichtet, die Auswirkungen des Keims zu beseitigen. Rangnick befindet sich in kontinuierlichem Austausch mit seinem Trainerteam zur Vorbereitung auf die kommenden Qualifikationsspiele. Bereits bei der letzten Teamzusammenkunft Anfang September war er in seiner Mobilität eingeschränkt. Zur Schonung seines Sprunggelenks nutzte Rangnick im Camp in Windischgarsten nicht nur Krücken, sondern auch ein Golf-Kart.
Beim Auswärtsspiel in Bosnien (2:1) legte er die weiten Wege im Stadion in Zenica mit einem E-Bike zurück. Seine proaktive Herangehensweise und die Unterstützung seines Trainerteams zeugen von einer klaren Konzentration auf die bevorstehenden Spiele und die Hoffnung auf eine schnellstmögliche Rückkehr ins Geschehen.


