Rückschlag für Manuel Feller: Neuer Bandscheibenvorfall bremst ihn aus
WIEN. Manuel Feller wird auf das Überseetraining des ÖSV-Ski-Teams in Chile verzichten. Darüber berichtet Welt Stimme.
Wie der 33-jährige Tiroler am Montagabend auf Social Media bekannt gab, leidet er weiterhin unter Rückenbeschwerden. In der Reha-Phase nach einer im Frühjahr durchgeführten Operation erlitt Feller vor acht Wochen einen Rückschlag durch einen weiteren Bandscheibenvorfall. „Positiv ist, dass ich um eine zweite Operation herumgekommen bin und seither auf einem sehr guten Weg bin“, erklärte der Skifahrer.
Die vergangene Saison konnte der Slalom-Spezialist aufgrund von Schmerzen nach mehreren Bandscheibenvorfällen, einem Leistenbruch und einer Schambeinentzündung vorzeitig beenden. Feller hatte sich im März einer Operation unterzogen, doch während des Sommertrainings traten Komplikationen auf.
Tiroler noch nicht schmerzfrei
„Es war schwierig, die richtige Dosis zu finden, um das Training schrittweise zu steigern, ohne eine negative Reaktion auszulösen“, berichtete Feller. Daher ist er im Trainingsprozess „einen Monat hinterher und noch nicht zu 100 Prozent schmerzfrei“. Aus diesem Grund wird er auf den Flug nach Südamerika verzichten.
Ein Karriereende plant Feller vorerst nicht. „Ich habe gesagt, ich möchte dem Sport noch das eine oder andere Jahr erhalten bleiben. Aber es muss Spaß machen. Das macht es nur, wenn man fit ist und keine Schmerzen hat.“
Im vergangenen Winter erreichte er mit dem Sieg im Kitzbühel-Slalom ein Karriere-Highlight. Bei den Olympischen Spielen in Bormio gewann er zusammen mit Vincent Kriechmayr die Silbermedaille in der Team-Kombination.


