14 Religionslehrer von Bischof Scheuer in Linz in Dienst gesendet, darunter Margit Danninger aus Andorf

Oktober 21, 2025 21:22
14 Religionslehrer von Bischof Scheuer in Linz in Dienst gesendet, darunter Margit Danninger aus Andorf

Am 19. Oktober 2025 wurden 14 Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Linzer Mariendom von Bischof Manfred Scheuer in ihren Dienst gesendet. Darunter auch Margit Danninger, die an der Volksschule Andorf unterrichtet. Darüber berichtet Welt Stimme.

LINZ, ANDORF. Die Sendungsfeier unter dem Motto „Von Gott gerufen“ fand am 19. Oktober 2025 im Mariendom Linz statt. Direktor des Bischöflichen Schulamtes Anton Birngruber stellte die Kandidatinnen und Kandidaten vor und bedankte sich bei den neuen Religionslehrern für ihre Bereitschaft zum kirchlichen Dienst. An der Feier nahmen Bischof Manfred Scheuer, Diakon Anton Birngruber und der Rektor des Schulamtes der Diözese Linz, Christoph Baumgartinger, teil. Die Gesendeten erhielten von Bischof Scheuer und Generalvikar Lederhilger einzeln das Sendungsdekret und eine Bibel.

Junge Menschen mit Gott in Berührung bringen

Bischof Manfred Scheuer äußerte sich in seiner Predigt: „In euch lebt das Feuer und die Überzeugung, dass das Evangelium faszinierend ist, dass die Botschaft Jesu ihresgleichen sucht. Ihr sollt Zeuginnen und Zeugen sein sowie als Missionarinnen und Missionare wirken.“ Die Zeugenschaft verknüpfte Scheuer mit dem Konzept „Zeigen, Ziehen und Zeugen“. Zu „Zeigen“ sagte der Bischof: „Ein Zeuge, eine Zeugin verweist auf Jesus und gibt die Menschen, die zu ihm bzw. zu ihr kommen, an Jesus ab. Zeuge sein heißt: zeigen, was man liebt.“

Mit dem „Ziehen“ meinte er, dass man „Menschen im Glauben anstecken, auf gute Gedanken bringen, mit auf den Weg nehmen“ sollte. Zeuge und Zeugin zu sein, bedeutet auch, dass Religionslehrerinnen und Religionslehrer nicht nur Koordinatoren von bereits vorhandenem Wissen sind. Es erfordere die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen, Neues zu beginnen und aufzubauen, erklärte der Bischof.

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