30 Jahre „Frau in der Wirtschaft OÖ“: Unternehmerinnen stärken die wirtschaftliche Entwicklung in Oberösterreich

Feber 28, 2026 07:07
30 Jahre "Frau in der Wirtschaft OÖ": Unternehmerinnen stärken die wirtschaftliche Entwicklung in Oberösterreich

Rund 40.000 Unternehmerinnen in Oberösterreich tragen maßgeblich zur wirtschaftlichen Stärke des Bundeslandes bei. „Frau in der Wirtschaft OÖ“ (FidW) feiert 30 Jahre erfolgreiche Arbeit und blickt auf bedeutende Errungenschaften zurück. Darüber berichtet Welt Stimme.

OBERÖSTERREICH. Seit 1996 hat sich der Anteil der unternehmerisch tätigen Frauen in Oberösterreich von 28,7 Prozent auf 47,7 Prozent nahezu verdoppelt. Heute wird fast jedes zweite Unternehmen im Bundesland von einer Frau geführt.

„Erfolgreiche Unternehmerinnen sind Vorbilder, die andere ermutigen, selbstbewusst ihren Weg zu gehen und ihre Ideen umzusetzen“, sagt Landesvorsitzende Lisa Sigl.

Mit jährlich rund 100 Veranstaltungen und einem starken Netzwerk unterstützt die Organisation Frauen in ihrem unternehmerischen Erfolg.

Bildung und Vereinbarkeit als Schlüssel

Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind zentrale Anliegen von FidW. „Wir setzen uns für Maßnahmen ein, die strukturelle Hürden abbauen und Frauen gezielt fördern – von der Berufswahl bis zur Karriereentwicklung“, erklärt Claudia Haslinger, stellvertretende Landesvorsitzende.

Zu den Erfolgen der letzten Jahre zählen die Verdoppelung des Wochengeldes, die Einführung einheitlicher Herbstferien und der Ausbau der Kinderbetreuung. Diese Initiativen sollen Frauen dabei unterstützen, Beruf und Familie besser zu vereinen und ihre unternehmerischen Ziele zu erreichen.

Zukunftsthemen im Fokus

Neben der Rückschau auf 30 Jahre erfolgreiche Arbeit richtet FidW ihren Blick auf die „Frauen gestalten die wirtschaftliche Transformation aktiv mit und treiben Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Strategien voran“, sagt Martina Schwarz, ebenfalls stellvertretende Landesvorsitzende.

Die Organisation unterstützt Unternehmerinnen bei der Internationalisierung ihrer Betriebe und bietet Weiterbildungsformate wie die „Ideenwerkstatt“, um den Erfolg von Frauen auch in Zukunft zu fördern – denn „starke Frauen stärken Frauen“, so die drei Vorsitzenden unisono.

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