Der Abfallwirtschaftsverband Lavanttal setzt sich intensiv für eine nachhaltige Abfallentsorgung ein und trägt zur Sauberkeit im Lavanttal bei.
Der Abfallwirtschaftsverband Lavanttal wurde 1979 als Pflichtverband gemäß den Bestimmungen des Kärntner Abfallbeseitigungsgesetzes von 1978 gegründet, um Abfälle und Altstoffe zu sammeln und umweltgerecht zu entsorgen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Organisation
Aktuell wird der Abfallwirtschaftsverband Lavanttal von Bürgermeister Stefan Salzmann aus St. Paul im Vorstandsvorsitz geleitet. Er koordiniert zusammen mit Bürgermeisterin Maria Knauder, Bürgermeister Alexander Radl, Stadtrat Gerhard Penz und Vizebürgermeister Raphael Golez die wirtschaftlichen Agenden und die zukünftige Ausrichtung des Verbands. Salzmann erklärt: „Wir sorgen mit unseren zwölf fest angestellten Mitarbeitern und der heimischen Bevölkerung, die nahezu perfekt ihren Müll trennt, für ein sauberes und gemeinsames Miteinander.“ An den Standorten Umweltzentrum Lavanttal in St. Andrä, der Deponie Hart für Baurestmassen sowie der Altstoffsammelstelle Lavamünd wird der Wirtschafts- und Hausmüll von 53.000 Lavanttaler Bürgern sorgfältig eingesammelt.
Immer in die Zukunft denken
Im Umweltzentrum St. Andrä werden von rund 1.552 Tonnen Baum- und Strauchschnitt bereits 984 Tonnen durch Vorortarbeiten zur Herstellung von Qualitätskompost A aufbereitet. „Wir sind mit unseren Kapazitäten und auch altersbedingt, bereits nahe an unseren Leistungsgrenzen angelangt. Auch die Weiterentwicklung der Verarbeitungstechniken fordert seinen Fortschritt. Daher wird jetzt in zwei Bauabschnitten erweitert und umgebaut. Mit dem Endziel, pro Jahr 9.000 Tonnen Bioabfälle und Grünschnittabfälle umweltschonend, fachkundig, wiederverwertbar und gesetzeskonform in der neuen Kompostieranlage aufbereiten zu können“, fügen die Vorstandsmitglieder hinzu. Diese zukunftsorientierte Investition in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro soll die regionale Kreislaufwirtschaft stärken, weshalb der Baustart bereits für das zweite Halbjahr dieses Jahres geplant ist.
Updaten ist wichtig
Um eine lückenlose Müllsammlung und Verwertung sicherzustellen, sind informierte Bürger erforderlich. „Wir sind unseren Konsumenten für jede Mülltrennung unsagbar dankbar. Es spart Kosten und Mehrarbeit“, betont Salzmann. Daher sind persönliche Informationen wichtig, und es ist empfehlenswert, regelmäßig einen Blick auf die Homepage www.awvlavanttal.at zu werfen. Dies gilt unter anderem auch für Batterielagerungen: „Die Pole sind unbedingt abzukleben, um Kurzschlüsse zu vermeiden und sind bei rund 20°C Raumtemperatur zu lagern.“


