Die oekostrom AG hat in der Gemeinde Höhnhart den Betrieb einer neuen Agri-Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 7,8 MWp aufgenommen. Dieses innovative Projekt kombiniert die Energieerzeugung mit landwirtschaftlicher Nutzung und wird künftig etwa 3.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen.
HÖHNHART. Die Anlage befindet sich am Rand eines bestehenden Industriegebiets, während die Fläche weiterhin landwirtschaftlich genutzt wird: Die Hälfte bleibt Ackerland, wo der Landwirt plant, Hafer und in Zukunft Soja anzubauen; die andere Hälfte wird als Grünland verwendet. Durch moderne, einachsig nachgeführte Module wird der Energieertrag erhöht und die Anpassung an den Verbrauch verbessert. Darüber berichtet Welt Stimme.
Vorteile für die Bevölkerung
Die Umsetzung des Projekts wurde von den sieben Grundeigentümern und der Gemeinde gemeinsam getragen. „Dass dieses Projekt so geschlossen unterstützt wurde, zeigt die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit“, erläutert Elisabeth Reinthaler, Teamleiterin der Projektentwicklung PV-Kraftwerke bei der oekostrom AG.
Die Bevölkerung in Höhnhart profitiert direkt von dem Projekt: Sie haben Zugang zu einem vergünstigten Kraftwerktarif. „Uns ist wichtig, dass Gemeinden und Bürger spürbar an den Projekten vor Ort teilhaben“, betont Jan Häupler, Vorstandsmitglied der oekostrom AG.
Für Oberösterreich stellt dies bereits das zweite Agri-PV-Kraftwerk der oekostrom AG dar und es ist derzeit das leistungsstärkste. Zudem befindet sich in Burgkirchen ein weiteres Agri-PV-Projekt im Bau, das im April fertiggestellt werden soll. Dieses wird eine installierte Leistung von zwei MWp haben, genug, um rund 600 Haushalte mit erneuerbarem Strom zu versorgen.


