Spekulationen über einen großangelegten Personalabbau bei AMAG in Ranshofen haben hohe Wellen geschlagen. Das Unternehmen dementiert jedoch: „Bei AMAG ist aktuell kein größerer Personalabbau geplant“. Darüber berichtet Welt Stimme.
RANSHOFEN. Das Aluminiumunternehmen AMAG, ansässig in Ranshofen, sieht sich wie viele andere Firmen mit Herausforderungen aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage konfrontiert. Insbesondere die US-Zölle, steigende Energiepreise, ein akuter Mangel an Aluminiumschrott sowie hohe Personalkosten stellen signifikante Hürden für die Aluminiumbranche dar. Dennoch plant das Unternehmen laut eigenen Angaben keineswegs einen umfangreichen Stellenabbau. „Maßnahmen, die einen flächendeckenden Stellenabbau anstreben, bestehen derzeit nicht. In einem solchen Fall hätte längst das Frühwarnsystem des AMS verpflichtend aktiviert werden müssen“, stellt AMAG klar.
Fluktuation nicht ausgeglichen
Das Unternehmen gibt zudem an, dass die natürliche Fluktuation in den vergangenen Jahren, bedingt durch Pensionierungen und befristete Verträge, bei circa sieben Prozent lag. Diese Fluktuation wird jedoch aus Effizienzgründen nicht vollständig kompensiert. „Regelmäßige Effizienzüberprüfungen sind Bestandteil des operativen Tagesgeschäfts und dienen der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Prozessen und Strukturen. Dabei wird auch gelegentlich auf externe Expertise zurückgegriffen, was gängige Praxis ist“, so die Unternehmensführung.
Gipfelgespräche
Erst letzte Woche fanden bei AMAG Gipfelgespräche mit der Präsidentin der WKOÖ, Doris Hummer, und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer statt.


