Hoher Bedarf an Lehrlingen in Kitzbühel trotz Ausbildungsbeginns
Mit dem Ende der Sommerferien haben zahlreiche Jugendliche ihre Lehrausbildung begonnen. Dennoch bleibt der Bedarf an Lehrlingen in der Region weiterhin hoch. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Bezirk Kitzbühel waren Ende September beim AMS Kitzbühel noch 88 Lehrstellen mit sofortigem Ausbildungsbeginn gemeldet. Zusätzlich wurden bereits 241 Lehrstellen für das Jahr 2026 veröffentlicht.
Während viele Jugendliche bereits ihre Ausbildung aufgenommen haben, stehen andere noch am Anfang ihrer beruflichen Entscheidungsfindung. Die Wahl des passenden Berufs und Ausbildungswegs ist entscheidend für die persönliche und berufliche Zukunft.
Die Lehre tritt dabei in Konkurrenz zu anderen Ausbildungsformen, bleibt jedoch von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft.
Lehrbetriebe als starke Partner
„Die regionalen Betriebe bieten ein breites, praxisnahes und qualitativ hochwertiges Spektrum an Lehrberufen. Es ist wichtig, dieses Angebot sichtbar zu machen und Jugendlichen eine fundierte Entscheidungshilfe zu bieten“,
so Manfred Dag, Leiter des AMS Kitzbühel. Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Tirol ist entscheidend, um den Lehrlingsbedarf für 2026 zu ermitteln.
„Wir ersuchen die Betriebe, ihre Lehrstellen beim AMS zu melden“,
ergänzt Dag.
Individuelle Unterstützung durch das AMS
Eine informierte Berufswahl setzt Kenntnisse über persönliche Interessen und Fähigkeiten sowie über die Anforderungen und Perspektiven einzelner Berufe voraus. Um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, ist eine fundierte Berufsorientierung unverzichtbar. Das AMS bietet Jugendlichen Unterstützung mit seinen Berufsinformationszentren (BIZ).
Die BIZ sind zuständig für Orientierungshilfe und individuelle Berufsberatung. Termine können telefonisch unter 050 904 740 oder per E-Mail an biz.kitzbuehel@ams.at vereinbart werden.


