Arbeitslosenquote im Bezirk Zell am See steigt leicht
Die Arbeitslosenquote im Bezirk Zell am See lag Ende Dezember bei 4,1 Prozent und damit leicht über dem Vorjahreswert. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Bundesland Salzburg beträgt die Quote 4,7 Prozent, während sie bundesweit bei 8,4 Prozent liegt. Diese Werte sind provisorisch und werden Mitte des Monats endgültig veröffentlicht. Ende Dezember waren beim AMS Zell am See insgesamt 1.818 Personen arbeitslos gemeldet, unter denen sich 534 Frauen und 1.284 Männer befinden. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies einen Anstieg von 41 Personen oder 2,3 Prozent dar.
Aktuell verfügen bereits 916 Personen über eine akzeptierte Einstellungszusage. Im Monat Dezember wurden 1.190 Personen neu arbeitslos, was einem Rückgang von 62 Personen oder 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt konnten 2.551 Personen ihre Arbeitslosigkeit durch eine neue Anstellung beenden, was die hohe Dynamik auf dem saisonal geprägten Arbeitsmarkt widerspiegelt. „Die prozentuell größten Steigerungen verzeichnen wir bei der Gruppe der 15- bis 19-Jährigen mit einem Plus von 15 Personen auf 44 (+51,7 Prozent) sowie bei Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die um 34 Personen auf 287 gestiegen sind (+13,4 Prozent)“, berichtet Geschäftsstellenleiterin Karin Eiwan.
Stellenmarkt
Der Zugang an offenen Stellen verzeichnete im Dezember einen Rückgang um 116, was einem Rückgang von 24,3 Prozent auf 361 sofort verfügbare Stellen entspricht. Auch der Gesamtbestand an offenen Stellen sank um 139 Stellen oder 14,7 Prozent auf 805.
Lehrstellenmarkt
Im Bereich Lehrstellen ist die Anzahl der vorgemerkten, sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden auf 54 Personen gestiegen, was einem Plus von 13 Personen oder 31,7 Prozent entspricht. Hingegen ist die Zahl der sofort verfügbaren offenen Lehrstellen auf 89 gesunken, was einem Rückgang von 48 Stellen oder 35,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
„Wir werden uns in den nächsten Wochen verstärkt der Akquise von offenen Lehrstellen widmen, um den Jugendlichen ein möglichst breites Angebot zur Verfügung stellen zu können“, informiert die Arbeitsmarktexpertin.


