Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Reutte steigt im Januar 2026, bleibt jedoch auf niedrigem Niveau.
REUTTE. Mit Stichtag 31. Januar 2026 waren im Bezirk Reutte 448 Personen arbeitslos vorgemerkt. Dies stellt einen Anstieg um 43 Personen beziehungsweise 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Der Großteil der Betroffenen ist erst seit kurzer Zeit ohne Beschäftigung: 72,8 Prozent sind weniger als drei Monate arbeitslos gemeldet. Gleichzeitig verfügen 33,5 Prozent aktuell über eine Einstellzusage eines Betriebs. Darüber berichtet Welt Stimme.
Arbeitslosenquote bleibt niedrig
Trotz des Anstiegs bleibt die Arbeitslosenquote im Außerfern auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Bei 448 Arbeitslosen und geschätzten 14.950 unselbstständig Beschäftigten lag die Quote im Januar 2026 bei 2,9 Prozent. Dies ist ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr, jedoch weiterhin deutlich unter dem Tiroler Durchschnitt von 4,9 Prozent.
„Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Reutte ist deutlich gestiegen. Insgesamt bewegt sich die Arbeitslosigkeit weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Es gibt erste Anzeichen für eine Entspannung der Arbeitsmarktlage im Außerfern. Besonders die steigende Arbeitskräftenachfrage in der Warenherstellung stimmt uns vorsichtig optimistisch“,
erklärt Karin Lutz, Leiterin des AMS Reutte.
Mehr Personen in Schulungen
Parallel dazu wurde das Schulungsangebot ausgeweitet. Derzeit nehmen 120 Personen an Qualifizierungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice Reutte teil – um 19 Personen beziehungsweise 18,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als 40 Prozent der Teilnehmenden absolvieren eine Ausbildung im Pflegebereich.


