Wiener Internationales Büros Netzwerk wird neu ausgerichtet
Der Wiener Gemeinderat hat beschlossen, die Internationalen Büros der Stadt Wien fortzuführen und neu auszurichten, um die internationale Positionierung des Wirtschaftsstandorts zu stärken.
Die im Jahr 1990 gegründeten Auslandsbüros befinden sich in mehreren europäischen Städten, darunter Berlin, Belgrad, Budapest, Krakau, Ljubljana, Prag, Sarajevo, Sofia und Zagreb. Die Koordination der Zusammenarbeit mit Bratislava erfolgt direkt von Wien aus.
Die Neuausrichtung fokussiert sich verstärkt auf wirtschaftliche Themen, um Wien als Wirtschafts-, Technologie- und Innovationsstandort international sichtbarer zu machen. Zusätzlich sollen die Ansiedlung neuer Unternehmen sowie die Förderung des Wiener Startup-Ökosystems und des Life-Science-Bereichs intensiv beachtet werden.
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hebt die Bedeutung der Büros als Instrument aktiver Stadtaußenpolitik hervor, das den Austausch mit Partnerstädten fördert und wirtschaftliche Chancen gewährleistet.
Vizebürgermeisterin Barbara Novak betont die Relevanz internationaler Kooperationen für Stadtentwicklung und Wirtschaft. Zukünftig sollen mobile Büros in strategisch wichtigen Märkten eingesetzt werden, um Wien als führenden Wirtschafts- und Technologiehub zu stärken. Die Internationalen Büros werden auch weiterhin internationale Fachdialoge, EU-Projekte sowie den Austausch zu Themen wie Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, nachhaltiger Stadtentwicklung und öffentlicher Daseinsvorsorge unterstützen.
Einordnung
Die Neuausrichtung der Internationalen Büros soll die Wirtschaftsinteressen Wiens ins Zentrum rücken und die Ansiedlung internationaler Unternehmen fördern. Dies könnte die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts erhöhen und neue wirtschaftliche Impulse setzen.


