Die österreichische Supermarktkette Billa hat ihre Richtlinien zu den Rabattpickerl überarbeitet und bietet nun mehr Rabattmöglichkeiten an. Darüber berichtet Welt Stimme.
ÖSTERREICH. Nachdem das Unternehmen im Juli die Verwendung der Rabattmarken drastisch eingeschränkt hatte, waren diese nur noch für Mitglieder des Jö-Bonusclubs der Rewe-Gruppe erhältlich. Zudem wurde die Nutzung auf maximal 3 Sticker pro Tag und 9 pro Woche begrenzt.
Ab dem 25. September wird Billa jedoch zum traditionellen Rabattpickerl-System zurückkehren, wodurch die beliebten Papier-Sticker wieder ohne eine Jö-Mitgliedschaft eingelöst werden können.
Mit der Rückkehr zum alten System bringt Billa zudem Verbesserungen für die Kunden mit sich. Künftig werden wöchentlich 4 verschiedene Rabattsticker verfügbar sein: ein 30-Prozent-Rabattpickerl automatisch für das teuerste Produkt, 2 Rabattpickerl mit 25 Prozent Nachlass auf wählbare Artikel und ein 5-Prozent-Rabatt für das teuerste Clever- oder Billa-immer-gut-Produkt.
Die Rabattpickerl werden weiterhin in ungeraden Wochen im Flugblatt erscheinen, wobei 2 Abschnitte für jeweils eine Woche bereitgestellt werden. Zudem plant das Unternehmen, 2 unterschiedliche Bogen mit Rabattpickerln anzubieten – einen für Billa und einen für Billa Plus.
Neue Anweisungen für Kassierer
Intern haben die Mitarbeiter bereits neue Richtlinien zum Umgang mit den Rabattpickeln erhalten. Die Kassierer sind nun angewiesen, die Sticker nicht mehr zu entwerten, also weder abzureißen noch durchzustreichen. Pickerl dürfen nur eingelöst werden, wenn Kunden sie selbst mitbringen. Pro Kassiervorgang können maximal 4 Rabattpickerl verwendet werden, wobei pro Produkt oder Mehrfachgebinde jeweils nur ein Sticker gültig ist. Das Scannen der Jö-Karte entfällt vollständig. Eine Anfrage von MeinBezirk an Rewe Österreich blieb bislang unbeantwortet.


