Burgenland Energie erzielt vollständigen Sieg in 99 Fällen gegen Wiener Anwalt Zanger

Oktober 4, 2025 10:42
Burgenland Energie erzielt vollständigen Sieg in 99 Fällen gegen Wiener Anwalt Zanger

Die Burgenland Energie hat alle 99 Rechtsfälle gegen den Wiener Anwalt Zanger am Bezirksgericht in Eisenstadt gewonnen. Auch die letzten drei Fälle wurden zugunsten des Energieunternehmens entschieden, was das Gesamtergebnis auf 99:0 erhöht.

Über diese Entwicklungen berichtet Welt Stimme.

EISENSTADT. Die Burgenland Energie gab bekannt, dass das Bezirksgericht Eisenstadt die letzten drei vom Anwalt Zanger eingebrachten Verfahren, in denen Rückforderungen aufgrund überhöhter Strompreise geltend gemacht wurden, entschieden hat. Somit enden alle 99 Verfahren erfolgreich für die Burgenland Energie.

Im Rahmen der Urteile wurden die Kläger zur Übernahme der Prozesskosten der Burgenland Energie verurteilt. Zudem wurde Rechtsanwalt Zanger in mehreren Fällen zu Schadenersatzzahlungen verpflichtet. Insgesamt belaufen sich die zugunsten der Burgenland Energie zugesprochenen Beträge für Kosten- und Schadenersatz auf über 100.000 Euro.

Kunden verunsichert

„Wir haben seit Beginn dieser Klagen immer davor gewarnt, dass es sich um dubiose Geschäftspraktiken von verschiedenen Rechtsanwälten handelt. Nach der Verunsicherung mancher Kundinnen und Kunden bleiben für diese am Ende nur verlorene Zeit und hohe Kosten übrig. Für mich gilt, dass sich unsere Kundinnen und Kunden, die Burgenländerinnen und Burgenländer, auf uns verlassen können. Wir werden auch weiter für unsere Kundinnen und Kunden jeden Tag das Beste geben, um sie sicher und zuverlässig zu versorgen, zu servicieren und wenn notwendig auch zu unterstützen“, so Stephan Sharma, CEO von Burgenland Energie.

„Neues Strommarktgesetz muss voll und ganz dem Interesse der Kunden dienen.“
Stephan Sharma, CEO Burgenland Energie

„Das neue Strommarktgesetz bietet die Chance, im Interesse der Kundinnen und Kunden wichtige Verbesserungen zu erreichen. Energie ist wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens und unserer Wirtschaft. Daher muss das Gesetz klare, transparente und faire Regelungen für das Verhältnis zwischen Lieferanten und Kunden bieten. Es ist beispielsweise unverständlich, dass Preissenkungen beziehungsweise der Wechsel in einen günstigeren Tarif vom Kunden aktiv zugestimmt werden muss – das ist realitätsfremd und ärgert Kundinnen und Kunden wie Lieferanten. Auch sollte es selbstverständlich sein, dass es, wie beim Einkaufen im Supermarkt, eine einheitliche und verständliche gesetzlich vorgeschriebene Energierechnung gibt“, fügte Sharma hinzu.

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