An den Adventsamstagen gilt in den Innenbezirken Wiens zwischen 6 und 20 Uhr ein Fahrverbot für Reisebusse. Ausnahmen bestehen lediglich für Fahrzeuge mit einer speziellen Einfahrtkarte, die jedoch stark limitiert sind. Der Linienverkehr der öffentlichen Verkehrsmittel bleibt von dieser Regelung unberührt. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN. In etwas mehr als einem Monat beginnt das erste Adventswochenende, ein Zeitraum, in dem zahlreiche Tagesbesucher mit Reisebussen nach Wien reisen, um die vielfältigen Christkindlmärkte zu besuchen und Weihnachtsgeschenke zu kaufen.
Um den Verkehr an diesen Tagen effektiver zu steuern, wird auch in diesem Jahr das bewährte Buskonzept umgesetzt. Von 6 bis 20 Uhr wird an den Adventsamstagen ein Einfahrtverbot für Reisebusse in die Innere Stadt sowie in die Bezirke Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund verhängt.
350 Einfahrtkarten pro Tag
Von diesem Verbot sind neben öffentlichen Linienbussen nur noch Busse mit gültiger Einfahrtkarte ausgenommen. Diese Karten können ab sofort online erworben werden, wobei aus Kapazitätsgründen nur 350 Stück pro Tag verfügbar sind. Aus- und Einstiegsstellen befinden sich am Museumsplatz, und es stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Busse ohne diese Einfahrtkarte sind verpflichtet, außerhalb der Fahrverbotszone zu halten. Für Touristinnen und Touristen sind festgelegte Aus- und Einstiegsstellen am Karlsplatz, in der Vorgartenstraße, am Pierre-de-Coubertin-Platz und beim Ernst-Happel-Stadion eingerichtet. Von dort aus gelangen die Besucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln rasch in die Innenstadt.
Für den stark frequentierten Christkindlmarkt Schönbrunn gelten ebenfalls besondere Regelungen. Reisebusse dürfen nur noch auf dem neuen Parkplatz gegenüber der Orangerie halten. An den vier Adventsamstagen sowie zu Silvester und Neujahr steht dort keine Abstellmöglichkeit für Autos zur Verfügung.


