Kärnten ist seit 30 Jahren Teil des weltweit größten Binnenmarktes – der Europäischen Union. Um die Vorteile dieser Staatenunion hervorzuheben, tourt das „Europa.Café“ durch Kärnten und erhielt prominente Gäste.
Prominente Gäste der „Europa.Cafe Sommertour“
Im Rahmen der „Europa.Cafe Sommertour“ von Europe Direct Kärnten in St. Kanzian, konkret beim Bauernmarkt, empfing die Veranstaltung hohen Besuch. Landeshauptmann Peter Kaiser, Europaministerin Claudia Plakolm und Nationalrat Johann Weber begleiteten das „Europa.Cafe“ auf seiner Tour, die in dieser Woche quer durch Kärnten bis zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe führt. Ziel ist es, die 30-jährige Mitgliedschaft Österreichs in der EU und die damit verbundenen Vorteile zu verdeutlichen.
Die Bedeutung der Europäischen Union
Die EU stellt den größten Binnenmarkt der Welt dar und ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Landeshauptmann Kaiser betonte, dass ohne die Einbettung Kärntens in die EU zahlreiche Investitionen nicht möglich gewesen wären. Projekte wie die Koralmbahn, Teil einer gesamteuropäischen Verkehrslösung, wären ohne diesen Zusammenschluss nicht realisierbar. Zudem haben tausende junge Kärntnerinnen und Kärntner vom ‚Erasmus+‘-Programm profitiert, das ihnen unbürokratische Möglichkeiten bietet, im Ausland zu studieren oder Schulen zu besuchen.
„Ja, es ist nicht alles Gold, was in der EU glänzt. Das wissen wir. Die Bürokratie muss sicherlich reduziert werden. Aber kein EU-Staat hätte ohne die Integration der 27 Mitgliedsländer einen bedeutenden Stellenwert in der Welt. Das ist uns oft nicht bewusst, deshalb machen wir diese ‚Europa.Cafe‘ Sommertour, um auf die Vorteile des Staatenbündnisses hinzuweisen“, erklärte Kaiser.
Offene Diskussionen zur Stärkung Europas
Europaministerin Claudia Plakolm betont die Wichtigkeit offener Gespräche über die Herausforderungen der EU: „Wer Europa wirklich stärken will, muss auch den Mut haben, über Themen zu sprechen, die nicht gut laufen. Nur wenn wir ehrlich darüber reden, können wir Europa verbessern. Das ‚Europa.Café‘ bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit für solche niederschwelligen Austauschformate.“


