EVN investiert in erneuerbare Energien und Infrastruktur
Die EVN wird bis 2030 jährlich etwa 1 Milliarde Euro in den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung, die Modernisierung der Stromnetze und die Trinkwasserversorgung in Niederösterreich investieren. Ein zentraler Fokus liegt auf der Netzinfrastruktur von Netz NÖ sowie der Weiterentwicklung des Wasserressorts.
Energiesystem im Wandel
EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz hebt hervor, dass die Transformation des Energiesystems und die Gewährleistung der langfristigen Strom- und Trinkwasserversorgung vorausschauende Investitionen erfordern. Die Projekte sollen Lebensqualität und Versorgungssicherheit über Generationen hinweg sichern.
Stromnetze als Rückgrat
Angesichts der zunehmenden Einspeisung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Verbindung mit steigenden Anforderungen durch Elektromobilität und Wärmepumpen investiert Netz NÖ jährlich etwa 520 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Stromnetze. Szyszkowitz betont, dass der Netzausbau effizient genutzt werden muss und moderne Infrastruktur entscheidend für die Integration erneuerbarer Energie und neuer Technologien ist.
Ausbau der Trinkwasserversorgung
EVN erwartet bis 2055 Investitionen von rund 400 Millionen Euro in die niederösterreichische Wasserversorgung. Geplant sind etwa 150 Einzelprojekte, darunter neue Brunnenfelder und zusätzliche Transportleitungen. Ziel ist die langfristige Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Wasserversorgung in Anbetracht einer wachsenden Bevölkerung.
Infrastruktur als Fundament
Die integrierte Strategie der EVN im Bereich von erneuerbaren Energien, Stromnetzen und Trinkwasserversorgung zielt darauf ab, die nachhaltige Entwicklung Niederösterreichs zu fördern und die Versorgungssicherheit zu stärken. Szyszkowitz betont, dass kontinuierliche Investitionen nötig sind, um eine leistungsfähige Infrastruktur zu gewährleisten.
Einordnung
Die Investitionen sind entscheidend für die Anpassung der Infrastruktur an die wachsenden Anforderungen im Energiesektor und für die langfristige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bevölkerung und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region.


