EVN Wasser lokalisiert undichte Leitungen im Bezirk Scheibbs
Die EVN Wasser hat im Bezirk Scheibbs undichte Leitungen identifiziert, wodurch täglich rund 1,5 Millionen Liter Trinkwasser in Niederösterreich eingespart werden können.
Angesichts der anhaltenden Trockenheit ist die effiziente Nutzung von Trinkwasser unerlässlich. Eine der größten Herausforderungen dabei sind Leckagen im Leitungsnetz, die zu erheblichen Wasserverlusten führen können. Laut EVN können bei größeren Schäden bis zu 50 Prozent des transportierten Wassers ungenutzt im Boden versickern.
Um diesen Verlust zu minimieren, führt die EVN Wasser regelmäßige Kontrollen ihres Trinkwassernetzes durch. Im Bezirk Scheibbs werden die Leitungen kontinuierlich überwacht, um Leckagen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Moderne akustische Messtechnik wird eingesetzt, um undichte Stellen zu lokalisieren. Spezialgeräte erfassen Geräusche und Signale, die durch austretendes Wasser entstehen, wodurch selbst kleinere Schäden aufgespürt werden können, die nicht immer an der Oberfläche sichtbar sind.
Nach der Identifizierung werden die Leckagen umgehend repariert, gefolgt von einer erneuten Messung zur Sicherstellung, dass kein Wasser mehr unkontrolliert austritt. EVN-Sprecher Stefan Zach betont, dass besonders in Trockenzeiten jeder Tropfen wertvollen Trinkwassers zählt.
Durch die gezielte Sanierung der Leckagen kann die EVN Wasser täglich etwa 1,5 Millionen Liter Trinkwasser einsparen, was über ein Jahr hinweg einem Gesamtvolumen von rund 550 Millionen Litern entspricht – genug für den Jahresverbrauch von etwa 10.000 Menschen.
Einordnung
Die kontinuierliche Überprüfung und Sanierung des Leitungsnetzes in Scheibbs verbessert die Effizienz der Wasserversorgung und trägt entscheidend dazu bei, Wasserverluste zu reduzieren. Diese Maßnahmen sind besonders in Zeiten von Wasserknappheit von großer Bedeutung.


