Feier zum Abschluss der Rohbauarbeiten am Klinikum Freistadt
FREISTADT. Vertreter der OÖ Gesundheitsholding, des Klinikums sowie der ausführenden Unternehmen und zahlreiche Handwerker haben den Abschluss der Rohbauarbeiten für den Zubau des Klinikums Freistadt mit einem traditionellen Gleichenspruch gefeiert. Für das Bauprojekt sind Investitionen von insgesamt 44 Millionen Euro vorgesehen, um die zukünftige Gesundheitsversorgung in der Region zu sichern.
In ihrer Ansprache betonte die kaufmännische Direktorin des Klinikums Freistadt, Andrea Gündhör, die Bedeutung der Veranstaltung für die beteiligten Personen, die unter schwierigen Bedingungen gearbeitet haben. Die Rohbauarbeiten verliefen planmäßig und unfallfrei. Bisher wurden rund 8.200 Kubikmeter Beton und etwa 790.000 Kilogramm Bewehrungseisen verbaut. Zudem wurden mehr als 13.300 Kubikmeter Erdreich ausgehoben.
Fertigstellung im Winter 2027/28
Der viergeschossige Zubau soll die infrastrukturellen Voraussetzungen für die medizinische Versorgung der kommenden Jahrzehnte schaffen. Geplant sind unter anderem neue Räumlichkeiten für die Intensivmedizin und zusätzliche Kapazitäten für tagesklinische Eingriffe. Auch eine verbesserte Patientenführung wird angestrebt. Der neue Magnetresonanz-Tomograph (MRT) im Erdgeschoss des Zubaus soll bereits im vierten Quartal 2026 in Betrieb genommen werden. Die Gesamtfertigstellung wird für den Winter 2027/28 erwartet.
OÖG-Geschäftsführer Karl Lehner hob bei der Gleichenfeier hervor, dass das Projekt ein Zeichen für die langfristige Sicherung des Klinikums Freistadt sei. Sein Kollege Harald Schöffl fügte hinzu, dass der Ausbau die Gesundheitsversorgung in der Region verbessere und zur Entlastung des Zentralraumes beitrage.
Fokus auf regionale Krankenhausversorgung
Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander betonte die Wichtigkeit der regionalen Krankenhäuser für die Gesundheitsversorgung in Oberösterreich. Sie stellt klar, dass die Landesregierung die Krankenhausstandorte stärkt und gezielt in ihre Zukunft investiert.
Einordnung
Mit dem Zubau des Klinikums Freistadt wird die medizinische Infrastruktur entscheidend modernisiert. Dies fördert nicht nur die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, sondern ermöglicht auch eine zeitgemäße Patientenversorgung in der Region. Die Investition ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in Oberösterreich.


