Immobilienpreise in Österreichs Skiregionen steigen weiter
Eine aktuelle Analyse von Sprengnetter für ImmoScout24 zeigt einen signifikanten Anstieg der Immobilienpreise in Österreichs Skigebieten seit 2020, wo die Preise für Häuser und Wohnungen um bis zu 59 Prozent gestiegen sind. Insbesondere in der Region Schladming ist dieser Trend deutlich spürbar. Darüber berichtet Welt Stimme.
SCHLADMING. Für Käuferinnen und Käufer eines Einfamilienhauses mit 125 Quadratmetern Wohnfläche müssen aktuell etwa 601.900 Euro eingeplant werden, während für einen Neubau sogar rund 928.700 Euro fällig sind. Dies stellt einen Anstieg von etwa 40 Prozent gegenüber 2020 dar. Der Preisanstieg ist bei Eigentumswohnungen noch ausgeprägter: Eine 75-Quadratmeter-Wohnung kostet im Bestand im Durchschnitt 356.500 Euro, ein Neubau liegt bei rund 641.200 Euro. Damit befindet sich Schladming preislich auf dem Niveau bekannter Skidestinationen wie Sölden oder St. Anton.
Ähnliche Entwicklungen sind in den Nachbarorten zu beobachten: In Haus im Ennstal müssen Käuferinnen und Käufer für ein Eigenheim durchschnittlich 564.400 Euro ausgeben, ein Neubau kostet 868.800 Euro. Eine 75-Quadratmeter-Wohnung ist für 255.000 Euro erhältlich, während für eine neue Wohnung 459.400 Euro zu bezahlen sind.
Preise ziehen weiterhin an
In Ramsau am Dachstein liegt der Preis für ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche im Durchschnitt bei 554.500 Euro, während ein Neubau für 854.200 Euro verfügbar ist. Für eine bestehende Wohnung müssen in der Ramsau etwa 236.908 Euro auf den Tisch gelegt werden, eine Neubau-Wohnung kostet 426.900 Euro.


