Junge Wirtschaft NÖ fordert Planungssicherheit und bessere Rahmenbedingungen für Klosterneuburgs Unternehmer

März 21, 2026 01:57
Junge Wirtschaft NÖ fordert Planungssicherheit und bessere Rahmenbedingungen für Klosterneuburgs Unternehmer

Junge Unternehmen in Niederösterreich zeigen gestiegene Zuversicht

Das Konjunkturbarometer der Jungen Wirtschaft NÖ zeigt: Mehr Zuversicht, aber auch klare Erwartungen an die Politik. Bezirksvorsitzende der Jungen Wirtschaft Klosterneuburg Sascha Aloy betont: Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer glauben an den Aufschwung. Darüber berichtet Welt Stimme.

KLOSTERNEUBURG. Die wirtschaftliche Stimmung unter den Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern in Niederösterreich verbessert sich signifikant. Laut dem aktuellen Konjunkturbarometer der Jungen Wirtschaft NÖ rechnen 23 Prozent der befragten Betriebe mit einem bevorstehenden Konjunkturaufschwung, was einen Anstieg um acht Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch in Bezug auf die Ertragslage zeigt der Indikator einen positiven Trend: 24 Prozent erwarten eine Verbesserung – der höchste Wert seit Juni 2021.

Bezirksvorsitzende der Jungen Wirtschaft Klosterneuburg Sascha Aloy hebt hervor:

„Unsere Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer glauben an den Aufschwung. Jetzt gilt es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit dieser Trend anhält – und geopolitische Unsicherheiten ihn nicht ausbremsen.“

Wachstum und Investitionen im Fokus

Diese wachsendere Zuversicht spiegelt sich auch in den Plänen der niederösterreichischen Jungunternehmen wider: 20 Prozent der Befragten planen, in den kommenden Monaten neues Personal einzustellen, und 22 Prozent beabsichtigen, ihre Investitionen zu erhöhen.

Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, erklärt:

„Was die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer ausbremst, sind ganz klar die viel zu hohen Arbeitskosten und eine Bürokratie, die im Alltag einfach zu viel Zeit und Energie frisst.“

Er fordert eine nachhaltige Standortstrategie mit spürbaren Entlastungen für die Betriebe in Niederösterreich und ganz Österreich.

Herausforderungen für die Zukunft

Obwohl die Stimmung positiver wird, stehen viele Unternehmen weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. 51 Prozent geben Bürokratie, 41 Prozent Umsatzeinbußen und 39 Prozent hohe Arbeitskosten als größte Belastungsfaktoren an. Besonders die Lohnnebenkosten stellen für 80 Prozent der Befragten ein zentrales Problem dar, während bürokratische Hürden wie Genehmigungen und Meldepflichten das Wachstum behindern. Aloy betont:

„Was Jungunternehmen brauchen, sind Planungssicherheit und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Unsere Generation will gestalten, aber sie darf nicht durch strukturelle Hürden und fehlende Wertschätzung ausgebremst werden.“

Der aktuelle Stand zeigt, dass trotz der positiven Entwicklungen die Rahmenbedingungen für Jungunternehmer in Österreich dringend verbessert werden müssen, um weiteres Wachstum zu ermöglichen.

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