Kreuzstadl-Restaurant in Mogersdorf schließt nach 36 Jahren
Das Kreuzstadl-Restaurant in Mogersdorf schließt am Freitag, dem 28. August, nach 36 Jahren seinen Betrieb. Die Wirtsleute Franz Muhr und Andrea Kalcher gehen in Pension und beenden damit ihre gemeinsame Zeit im Gastgewerbe.
Die beiden Gastgeber übernahmen das Restaurant im Februar 1990, nachdem sie sich im Restaurant Raffel in Jennersdorf kennengelernt hatten. Muhr war für die Bewirtung zuständig, während Kalcher die Küchen Leitung übernahm. Er hat eine Ausbildung als Koch und Kellner abgeschlossen, sie ist gelernte Köchin.
In ihrer Zeit im Kreuzstadl bewirteten Muhr und Kalcher zahlreiche Gäste zu verschiedenen Anlässen, von Taufen über Hochzeiten bis hin zu Begräbnissen. „Wir haben alle gleich behandelt, unabhängig von ihrem Hintergrund“, erinnert sich Muhr. Über die Jahre zählten viele Stammgäste, unter anderem Familien und regelmäßige Besucher, zu ihren treuen Kunden.
Zusätzlich boten die Wirtsleute über zwei Jahrzehnte hinweg Mittagessen für ältere Menschen in der Umgebung an. Besonders beliebt waren die Grillabende im Sommer.
Mit dem Eigentümerwechsel wird das Inventar des Kreuzstadls veräußert, vieles hat bereits neue Besitzer gefunden. Dennoch besteht die Möglichkeit einer Wiedereröffnung. Laut Philipp Mayer, Obmann des Schlösslvereins Mogersdorf, wird bereits nach einem neuen Pächter gesucht, der bis Ende des Jahres übernehmen könnte.
Einordnung
Die Schließung des Kreuzstadl-Restaurants markiert das Ende einer Ära für die Betreiber und die Gemeinde. Die Suche nach einem neuen Pächter könnte jedoch dazu führen, dass das Restaurant bald wiedereröffnet wird und somit der gastronomische Betrieb am Standort fortgesetzt werden kann.


