Künstliche Intelligenz im Fokus: Erstes KI Café in Kufstein bringt Wirtschaft und Forschung zusammen

Oktober 29, 2025 13:22
Künstliche Intelligenz im Fokus: Erstes KI Café in Kufstein bringt Wirtschaft und Forschung zusammen

Beim ersten KI Café in Kufstein haben Wirtschaft, Forschung und Interessierte zusammengefunden, um die Künstliche Intelligenz (KI) anschaulich und praxisnah zu diskutieren.

KUFSTEIN. Kaffee, Kuchen und Künstliche Intelligenz prägten das erste KI Café in Kufstein. Forschende, Unternehmer und Technikinteressierte versammelten sich, um die Chancen und Herausforderungen von KI zu erörtern. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass KI kein fernes Zukunftsprojekt ist, sondern bereits heute in den Tiroler Betrieben Einzug hält. „Als Bezirksstelle Kufstein sind wir stolz, das erste KI Café auszurichten. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Vernetzung funktioniert und wir freuen uns darauf, weitere Cafés in Kufstein zu realisieren“, betonte Sonja Altenburger von der Bezirksstelle Kufstein. Darüber berichtet Welt Stimme.

Ein Blick in die KI-Geschichte

Eröffnet wurde das neue Format von Sonja Altenburger, Markus Gwiggner, Anna-Maria Stiefmüller und Raphael Lepuschitz. Alle betonten die Bedeutung des Austausches und der Zusammenarbeit für die Tiroler Wirtschaft. „Kufstein war und ist ein Vorreiter in Sachen Digitalisierung und Innovation. Die richtigen Leute am richtigen Ort zur richtigen Zeit bieten hier einen Wissensvorsprung und ermöglichen Vernetzung in diesem spannenden Zukunftsthema“, so Markus Gwiggner. Anna-Maria Stiefmüller führte die Teilnehmenden durch die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz – von den Anfängen bis heute. Sie machte deutlich, dass KI kein ganz neues Phänomen ist, sich aber gegenwärtig rasant entwickelt, was viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellt.

Jetzt handeln statt abwarten

Zahlen zeigen: Unternehmen, die digital gut aufgestellt sind, wachsen deutlich schneller. Doch viele kleinere Betriebe hinken noch hinterher. „KI-Kompetenz wird zur Grundvoraussetzung unternehmerischen Erfolgs. Jetzt müssen wir handeln, um Kompetenzlücken zu schließen und die digitale Spaltung zu verhindern. Nur wenn wir inklusiv, ergebnisoffen und kooperativ den Raum für KI öffnen, können wir als Tiroler Unternehmerschaft an dieser Technologie wachsen. Das KI Café möchte genau dazu beitragen“, erklärte Anna-Maria Stiefmüller. Raphael Lepuschitz stellte lokale KI-Systeme wie TinyML vor, die es ermöglichen, KI direkt auf eigenen Servern oder Geräten zu betreiben – sicher, schnell und umweltfreundlich. Kleine, lokale Lösungen sind folglich vorteilhaft für das Geschäft und besser für das Klima.

Fünf Thementische, viele Aha-Momente

Nach den Vorträgen ging es an fünf Thementischen weiter. Dort präsentierten Expertinnen und Experten konkrete Beispiele, wie KI bereits heute eingesetzt werden kann – vom automatischen Schreiben von Sitzungsprotokollen über intelligente Suchsysteme bis hin zu praktischen Demonstrationen durch Fraunhofer Austria. Besonders beeindruckend war der „Keksdemonstrator“, der KI-Angebote prüft und vergleicht. In der Self-Service-Zone standen Vertreterinnen und Vertreter von digital.tirol, der Wirtschaftskammer Tirol, der FH Kufstein und dem WIFI Tirol für Fragen zur Verfügung. Hier konnten Besucherinnen und Besucher erste Schritte in Richtung KI-Strategie planen und individuelle Beratung erhalten.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Unternehmerinnen von Frau in der Wirtschaft Gänserndorf zu Gast im Wiener Musikverein
Vorheriger artikel

Unternehmerinnen von Frau in der Wirtschaft Gänserndorf zu Gast im Wiener Musikverein

Ungarn sucht neuen EU-Block ohne Polen
Nächster artikel

Ungarn sucht neuen EU-Block ohne Polen

Nicht verpassen