Zivildiener des Jahres: Maximilian Heigl aus Oberösterreich ausgezeichnet
Der 19-jährige Maximilian Heigl wurde am 8. September im Bundeskanzleramt Wien von Bundesministerin Claudia Bauer als „Zivildiener des Jahres – Landessieger Oberösterreich“ ausgezeichnet. Heigl leistet seinen Zivildienst seit dem 2. Januar am Zentralen Radiologie Institut des Kepler Universitätsklinikums (KUK).
Heigl, geboren in Haibaich im Mühlkreis, überzeugte die Jury durch sein außergewöhnliches Engagement und seinen empathischen Umgang mit Patientinnen und Patienten. Zu Beginn seiner Tätigkeit unterstützte er die Abteilungshelfer bei Lager-, Transport- und Versorgungstätigkeiten. Seit März arbeitet er hauptsächlich im Unfallröntgen, wo er Menschen nach Unfällen, die häufig mit Schmerzen oder Angst ins Krankenhaus kommen, begleitet.
Ursprünglich erlernte Heigl den Beruf des Beschriftungsdesigners und Werbetechnikers. Für seinen Zivildienst entschied er sich, im Gesundheitswesen tätig zu werden. Seine ruhige und wertschätzende Art sowie sein Gespür für Menschen wurden als ausschlaggebend für seine Nominierung angesehen.
Zusätzlich zu seiner Arbeit in der Radiologie wurde Heigl als Botschafter für den Zivildienst und das Gesundheitswesen aktiv. Er engagierte sich bei Berufsmessen und Veranstaltungen des KUK, wo er auch Reanimationsübungen mit Kindern und Jugendlichen durchführte. Für die ORF-Ö3-Sendung „Einfach zum Nachdenken“ teilte Heigl seine Gedanken über den Zivildienst in zwei Beiträgen.
Daniel Schneeweis, Leiter der Radiologietechnologie am KUK, nominierte Heigl für die Auszeichnung. Schneeweis bezeichnete Heigl als ein vollwertiges und geschätztes Mitglied des Teams, das proaktiv Hilfe leiste. Die Auszeichnung „Zivildiener des Jahres“ wird an junge Männer verliehen, die während ihres Zivildienstes herausragendes Engagement zeigen.
Einordnung
Die Auszeichnung hebt die Bedeutung des Zivildienstes im Gesundheitswesen hervor. Maximilian Heigl dient als Vorbild für gesellschaftliches Engagement und zeigt auf, wie Zivildienstleistende einen wertvollen Beitrag zur Patientenversorgung leisten können.


