Die steirischen Gemeinden stehen weiterhin unter finanzieller Belastung. Laut aktuellen Daten der Statistik Austria belief sich der Schuldenstand 2023 auf rund 3,4 Milliarden Euro. Innerhalb des Bundeslandes zeigen sich große Unterschiede; von schuldenfreien Gemeinden bis zu Spitzenwerten mit fast 9.000 Euro an Schulden pro Kopf. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Jahr 2023 verzeichneten die steirischen Gemeinden Schulden in Höhe von etwa 3,4 Milliarden Euro, was einem Durchschnitt von 2.717,8 Euro pro Einwohner entspricht. Damit belegt die Steiermark im bundesweiten Vergleich den dritten Platz unter den am stärksten verschuldeten Bundesländern, hinter Wien und Vorarlberg. Diese Informationen stammen aus aktuellen Daten der Statistik Austria.
Unterschiede zwischen den Bezirken
Es bestehen signifikante regionale Unterschiede innerhalb der Steiermark. Den höchsten Schuldenstand pro Kopf weist der Bezirk Graz mit 5.693,1 Euro auf. Die Bezirke Murau und Südoststeiermark liegen ebenfalls über dem Landesdurchschnitt. Im Gegensatz dazu haben die Bezirke Voitsberg, Weiz und Murtal die geringsten Schulden pro Kopf. Hier sind die pro Kopf Schulden in allen steirischen Bezirken:
- Graz: 5.693,1 Euro
- Murau: 4.381,1 Euro
- Südoststeiermark: 2.568,6 Euro
- Liezen: 2.098,1 Euro
- Leibnitz: 1.918,5 Euro
- Hartberg-Fürstenfeld: 1.731,7 Euro
- Leoben: 1.852,7 Euro
- Bruck-Mürzzuschlag: 1.577,8 Euro
- Deutschlandsberg: 1.616,9 Euro
- Murtal: 1.436 Euro
- Weiz: 1.422,6 Euro
- Voitsberg: 1.222,8 Euro
Durchschnittlich 1.852,7 Euro Schulden im Bezirk
Im Bezirk Leoben beläuft sich die Verschuldung auf 109,2 Millionen Euro, was einen Durchschnitt von 1.852,7 Euro pro Einwohner bedeutet. Die Gemeinde mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung ist Kammern im Liesingtal, wo die Schulden bei 3.963 Euro liegen. Im Gegensatz dazu hat die Gemeinde Niklasdorf die geringste Verschuldung mit 416 Euro pro Gemeindebürger. In der Gesamtwertung steht der Bezirk Leoben österreichweit auf dem 39. Platz.


