Am Freitag, dem 8. September, feierte Wiens erste Markthalle in der Severingasse 7 den Start ihrer zweiten Saison mit einem kulinarischen Fest. Zuvor war der Standort seit 2024 im ehemaligen Wasserbaulabor eingerichtet. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Markthalle, die sich von einem klassischen Stadtheurigen zu einem ganzjährigen Markt entwickelt hat, wird zukünftig noch mehr auf regionale Kulinarik setzen. Hierzu gehören wöchentliche Veranstaltungen, bei denen die Produzenten verstärkt eingebunden werden sollen.
Besonders hervorzuheben ist das neue Frühstücksangebot, das jeden Samstag angeboten wird. Besucher können sich dabei an der Bar Tokens kaufen und ihre Mahlzeiten selbst aus Angeboten von sieben Standbetreibern zusammenstellen.
„Lebt von Produzierenden“
Gründer Thomas de Martin betont: „Unsere Markthalle lebt von den Produzierenden. Daher wollen wir diese noch mehr einbinden.“ Die Eröffnung wurde durch ein kulinarisches Erlebnis bereichert, bei dem Köchin Sandra Scheidl die Gäste mit einem mehrgängigen Menü verwöhnte. Künftig sollen unterschiedliche Köche an den Donnerstagen und Freitagen für das leibliche Wohl sorgen. Der Donnerstag wird neu als Öffnungstag eingeführt.
Die Markthalle bleibt ihrem Konzept treu und will, dass die Besucher ihren Wocheneinkauf bei regionalen Händlern wie der Gärtnerei Ganger oder der Bäckerei Müller Gartner erledigen können. Auch saisonale Spezialitäten werden weiterhin angeboten.
Kulinarik trifft Kunst
Ein weiterer Schwerpunkt wird auf Kunst gelegt. Neben kulinarischen Angeboten können Besucher auch Werke von Künstlern erwerben, aktuell von dem Wiener Maler Boicut, dessen Arbeiten alltägliche Eindrücke in abstrahierte Bildwelten umsetzen. Damit soll die „Markterei“ in ein pulsierendes Kunstwerk verwandelt werden.
Veranstaltungen sind ebenfalls geplant, darunter das Erntedankfest am 26. und 27. September. Die „Markterei“ hat donnerstags von 17 bis 22 Uhr, freitags von 14 bis 21 Uhr und samstags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.


