Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Personalmanagement ist wichtiger Motor für den Unternehmenserfolg und stärkt gesamten Wirtschaftsstandort“. Miba Bearings Materials holt Preis in der Kategorie „Innovativ“ – Kleine und mittlere Unternehmen.
OHLSDORF, ST. FLORIAN. Der HRbert-Preis, der am 5. Mal von der Standortagentur Business Upper Austria vergeben wurde, wurde gestern von Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner im Stift St. Florian übergeben. „In unserer dynamischen Arbeitswelt sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein zentrales Kapital für Unternehmen. Personalmanagement wirkt hier nicht nur administrativ und unterstützend, sondern ist ein wichtiger Motor für den Unternehmenserfolg. Mit dem HRbert holen wir wieder innovative und nachhaltige Personalarbeit vor den Vorhang“, erklärte Achleitner. Insgesamt 30 Einreichungen konkurrierten um diese Auszeichnung für innovative und nachhaltige HR-Projekte. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die richtigen Fachkräfte für Erfolg
Jury-Vorsitzender Andreas Berger von der Rosenbauer International AG betonte: „Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen Unternehmen die richtigen Fachkräfte, um erfolgreich zu sein. Hier ist das Personalmanagement gefordert. Die eingereichten Projekte und Initiativen präsentieren neue, kreative Ansätze und liefern anderen Betrieben wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des HR-Fachbereichs.“
Die Preisträger im Überblick
- Kategorie „Innovativ“ – Kleine und mittlere Unternehmen: Miba Bearings Materials
- Kategorie „Innovativ“ – Großunternehmen: Zauner Anlagentechnik
- Kategorie „Nachhaltig“ – Kleine und mittlere Unternehmen: Eisenbeiss
- Kategorie „Nachhaltig“ – Großunternehmen: Fill
- Jurypreis Lebenswerk: Bruno Buchberger
- Sonderpreis der Jury: Sozialhilfeverband Perg
Miba Bearings Materials hat Produktion umstrukturiert
Miba Bearings Materials hat im Rahmen eines innovativen Organisationsentwicklungsprojekts seine Produktion umstrukturiert. Ziel war es, die Führungsspannen am Shopfloor durch neue Teamleiterpositionen zu verringern und gleichzeitig neue Entwicklungsperspektiven für Mitarbeitende zu schaffen. Besonders bemerkenswert: Die Teamzusammenstellung erfolgte in einem partizipativen Self-Selection-Prozess. Rund 100 Mitarbeitende nutzten die Chance, ihre Teams selbst zu bilden – ein Novum innerhalb der Unternehmensgruppe. Begleitend dazu gab es Entwicklungsgespräche und Retrospektiven für Arbeiter, sowie Weiterbildung für alle Führungskräfte am Standort, ergänzt durch Lernkaffees als Peer-Learning-Format für Angestellte. Um Sprachbarrieren zu überwinden, kamen Sticker und Emojis zum Einsatz, während mehrsprachige Kollegen beim Übersetzen unterstützten. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Fast alle Teamleiterpositionen konnten intern besetzt werden, und rund 15 Prozent der Teilnehmenden wechselten auf eigenen Wunsch das Team oder den Aufgabenbereich. Außerdem liegt nun eine aktualisierte Kompetenzübersicht für die Maschinenbedienung vor.


