Die Mobilitäts- und Energiewende erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Bildung und Wirtschaft. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/OTTAKRING. Am Dienstag, dem 17. März 2025, fand an der HTL Wien West in der Thaliastraße 125 der zweite Mobilitätsdialog statt, um die Ausbildung junger Fachkräfte im Kontext der Mobilitäts- und Energiewende zu stärken.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr luden die Schule und der Bundesverband eMobility Austria erneut zur Vernetzung zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen ein. Ziel war es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit potenziellen Berufsfeldern vertraut zu machen und Unternehmen die Möglichkeit zu geben, zukünftige Fachkräfte kennenzulernen.
Vernetzung in mehreren Disziplinen
Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs betonte die Wichtigkeit solcher Initiativen für eine praxisnahe Ausbildung und den erleichterten Einstieg in den Arbeitsmarkt. Der Fokus lag auf der direkten Vernetzung: Jugendliche erhielten Einblicke in aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik sowie Energie- und Mobilitätssysteme. Gleichzeitig hatten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Anforderungen zu präsentieren und Perspektiven aufzuzeigen.
Die Herausforderungen der Energiewende wurden ebenfalls thematisiert. Klaus Schimany, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands eMobility Austria, hob die zentrale Rolle gut ausgebildeter Fachkräfte für die Planung, Errichtung und Wartung moderner Infrastrukturen hervor. Nach einem Impulsreferat der Partnerfirma Siemens folgte eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Bildung, Wirtschaft und Verwaltung. Diskutiert wurden unter anderem der aktuelle Stand der Mobilitätswende und die Kompetenzen, die in Zukunft gefragt sein werden.


