Viktoria Peterbauer aus Münzkirchen hat sich mit ihrem „Moar“ auf die Zucht von Sprinzen spezialisiert, einer nahezu ausgestorbenen Rinderrasse aus dem Pustertal in Südtirol. Sie wurde kürzlich als 400. Sprinzenzuchtbetrieb in Österreich ausgezeichnet.
MÜNZKIRCHEN. Die Auszeichnung wurde von der Rinderzucht Tirol überreicht, wobei Zuchtleiter Christian Moser gemeinsam mit Josef Kalchgruber, im Namen des Obmanns Thomas Strubreiter, ein kleines Präsent überreichte. Die Sprinzen-Rasse wird seit 2000 im Rahmen eines Generhaltungsprogramms betreut, und von den 400 Betrieben in Österreich befinden sich 46 in Oberösterreich. Darüber berichtet Welt Stimme.
Zwei Sprinzen zum 30er
Im März dieses Jahres erwarb Peterbauer zu ihrem 30. Geburtstag zwei Sprinzen von dem Zuchtbetrieb Josef Kalchgruber aus Taufkirchen an der Pram. Kalchgruber war der erste Betrieb in der Region, der seit 2014 Sprinzen züchtet. Peterbauer übernahm vor drei Jahren den Betrieb ihrer Eltern, der früher als typischer Milchviehbetrieb mit Fleckvieh geführt wurde. Im Jahr 2021 wurde auf Mutterkuhhaltung umgestellt, und seit März sind die beiden Sprinzenkalbinnen Korinna PSS und KALI PSS ebenfalls Teil des Hofes.
Die 30-jährige Münzkirchnerin hat einen Bachelor-Abschluss in Öko-Energiewirtschaft von der Fachhochschule Wels. Derzeit ist sie in Deutschland in der Forschung und Wissenschaft tätig, mit einem Schwerpunkt auf Lithium-Ionen-Batterien. Neben ihrer Tätigkeit als Hofübernehmerin ist Peterbauer auch als Triathletin aktiv und hat bereits mehrere Spitzenplatzierungen erzielt.


