Nächtigungen in Osttirol erreichen Rekordhöhe im Januar 2026 mit über 228.000 Übernachtungen

Feber 22, 2026 00:47
Nächtigungen in Osttirol erreichen Rekordhöhe im Januar 2026 mit über 228.000 Übernachtungen

Im Jänner 2026 verzeichnete die Region Osttirol einen Anstieg von 3,8 % oder 8.514 Nächtigungen, was einen Rekordwert seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt. Insgesamt wurden im vergangenen Monat 228.186 Nächtigungen registriert. Darüber berichtet Welt Stimme.

Neben diesem Rekordergebnis zeigt auch der bisherige Winter einen äußerst positiven Verlauf: In den drei Wintermonaten (November bis Jänner) wurden im Vergleich zum Vorjahr 4 % oder 15.881 Nächtigungen mehr registriert, was insgesamt auf 411.035 Nächtigungen hohe kumulierte Zahlen bringt. Dieses Plus an Nächtigungen, trotz fortdauernder Bettenverluste, lässt die Tourismusverbände (TVB) optimistisch in die weitere Saison blicken. Laut Bernhard Pichler von der Osttirol Werbung könnte ein weiterhin positiver Verlauf der Saison zu einem neuen Rekordergebnis im Winter führen.

Ein Plus an heimischen Gästen

Eine genauere Betrachtung des bisherigen Winterergebnisses offenbart besonders hohe Zuwächse bei inländischen Gästen. Die Ankunftszahlen stiegen um 14,2 %, während die Nächtigungen um 10,5 % zulegten. Auch die Gästezahl aus Deutschland erhöhte sich um 9,3 %, die Zahl der Nächtigungen blieb im Vergleich zum Vorjahr jedoch konstant. Zudem verzeichnete die Region signifikante Zuwächse aus Slowenien und Kroatien mit nahezu 20 % Anstieg sowohl bei Ankünften als auch Nächtigungen.

Förderlandschaft neu aufstellen

TVB Obmann Franz Theurl führt die positive Nächtigungsbilanz in erster Linie auf die stetig steigende Auslastung von Qualitätsbetten zurück. Er betont, dass dies zu einer nachhaltigen Wertschöpfungssteigerung führe, zugleich mahnt er jedoch die Notwendigkeit an, die Nächtigungszuwächse in allen Kategorien zu berücksichtigen.
„Es muss ein unbedingtes Erfordernis für die Zukunft sein, neue Qualitätsbetten im Bezirk zu schaffen. Dazu gilt es in nächster Zeit, die Förderlandschaft neu aufzugleisen. Osttirol ist im Land Tirol das einzige Sonderfördergebiet, welches auch Anspruch auf EFRE-Mittel hat. Diese können momentan leider nicht abgerufen werden, da es aufgrund des Ausblendens der österreichischen Hoteltreuhand keine Abwicklungsstelle gibt. Hier muss unbedingt eine Lösung gefunden werden, um die Förderquoten für Qualitätsbetten wieder auf das ursprüngliche Niveau von bis zu 20 % zu bringen“, fordert Franz Theurl.

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