Die EVN-Tochtergesellschaft Netz Niederösterreich (Netz NÖ) hat ihre Organisation neu strukturiert und führt landesweit neue Netzregionen ein, auch in den Gebieten Hollabrunn, Stockerau und Klosterneuburg. Darüber berichtet Welt Stimme.
HOLLABRUNN. Trotz der Zusammenlegung und Bündelung der Netz NÖ-Ressourcen an einem Standort bleiben die EVN Service Center in Hollabrunn und Stockerau weiterhin als erste Anlaufstellen für Kundinnen und Kunden in allen Energiefragen geöffnet. Diese bieten persönliche Beratung und individuellen Service in gewohnter Qualität an.
Servicevielfalt unter einem Dach
„Für unsere Kundinnen und Kunden ändert sich nichts. Wir können mit unseren Service Centern an einem Standort eine breite Palette an Dienstleistungen, Serviceangeboten und Produkten – also Strom, Gas, Wärme, Wasser etc. – unter einem gemeinsamen ‚EVN-Dach‘ bündeln“, erklärte der EVN-Sprecher Stefan Zach.
Neue Netzregionen für schnellere Reaktion
Die Organisationsstruktur bei der EVN-Tochtergesellschaft Netz Niederösterreich ändert sich. „Um die schnellstmögliche Reaktion zu gewährleisten, wird Niederösterreich künftig in acht neue Regionen unterteilt“, erläuterte Netz NÖ-Sprecher Michael Kovarik. Dank der neuen Struktur und digitalen Arbeitsweisen können Technikerinnen und Techniker im Bedarfsfall schneller vor Ort sein, sei es bei Kundinnen und Kunden oder bei Störungen.
Weinviertel West mit Standort in Stockerau
Die neue Netzregion „Weinviertel West“ umfasst Teile der Bezirke Korneuburg, Hollabrunn und Tulln. Der Standort dieser Netzregion wird künftig in Stockerau sein. Thomas Haunold wurde zum Leiter der Netzregion ernannt.
Veräußerung des Netz NÖ-Gebäudes in Hollabrunn
Im Rahmen der neuen Netzregion wird das Netz NÖ-Gebäude in Hollabrunn verkauft. Die Büroräume sollen bis Ende des Jahres geräumt werden. „Aktuell haben wir für die Gebäude ein Wert-Gutachten in Auftrag gegeben, sodass im Frühjahr mit dem Vermarktungs- und Verkaufsprozess gestartet werden kann. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändert sich kaum etwas. Sie starten bereits heute direkt von zu Hause zu ihren Einsätzen. So sind wir besser in den Regionen verteilt und schneller bei Störungseinsätzen oder Kundenterminen. Künftig erfolgen die Arbeitsaufträge ausschließlich digital“, sagte Kovarik.
Historische Bedeutung des Standorts
Das Netz NÖ-Gebäude in der Parkgasse Hollabrunn wurde von 1954 bis 1959 errichtet und umfasst Verwaltungsgebäude, Lager und Garage. Ursprünglich gab es auch eine Tankstelle im Innenhof. Schräg gegenüber in der Josef-Weislein-Straße befindet sich heute das EVN Service Center, wo früher das E-Werk Hollabrunn mit einer Dieselmaschine stand, das 1941 von den Gauwerken von der Stadt übernommen wurde.
Standort Klosterneuburg wird übergeben
Der Standort in Klosterneuburg wird vereinbarungsgemäß zum Jahresende an den Eigentümer zurückgegeben. Für das Gebäude gibt es bereits Interesse von einem Nachmieter.


