ÖGB OÖ fordert gleiche Bezahlung zum Internationalen Frauentag: „Gleiche Bezahlung ist kein Extra, sie ist ein Recht“.
PERG. Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, äußerte sich die ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Christine Heitzinger zu den finanziellen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. „Blumen sind schon nett, aber sie zahlen keine Miete oder andere Lebenshaltungskosten. Was Frauen brauchen, ist gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit“, erklärte Heitzinger. In Oberösterreich verdienen Frauen im Durchschnitt 18 Prozent weniger als Männer, was einem jährlichen Einkommensverlust von 12.900 Euro brutto entspricht. Heitzinger betonte: „Das ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles. Solange Frauen weniger verdienen, bleibt Gleichstellung ein leeres Versprechen.“ Darüber berichtet Welt Stimme.
Transparente Gehälter als Schritt zur Gleichstellung
Ein zentraler Ansatz für mehr Einkommensgerechtigkeit sei die EU-Lohntransparenzrichtlinie, die 2023 beschlossen wurde und bis Juni 2026 in Österreich umgesetzt werden muss. Der ÖGB fordert eine rasche und bestmögliche nationale Implementierung. „Transparenz ist der Schlüssel zu fairer Bezahlung. Nur wenn sichtbar ist, wer wie viel verdient, können ungerechtfertigte Unterschiede beseitigt werden. Transparenz ist kein Angriff auf Unternehmen. Sie ist ein Werkzeug für Fairness. Wer fair zahlt, hat nichts zu befürchten“, fügte Gaby Auinger, Frauenvorsitzende des ÖGB Perg, hinzu.


