Die Tourismusbranche in Burgenland verzeichnet ein bemerkenswertes Wachstum im ersten Halbjahr 2025, was im Sommerhalbjahresbericht der Landesregierung deutlich wird. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hebt die positive Entwicklung als Beweis für die erfolgreiche Strategie des Landes hervor.
BURGENLAND. Laut Doskozil zeigt das aktuelle Rekordhalbjahr, das die höchste Anzahl an Übernachtungen im Juni aller Zeiten umfasst, dass die Ausrichtung auf Qualität und nachhaltige Entwicklung fruchten: „Wir setzen seit Jahren auf regionale Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung. Das beste Halbjahr und der stärkste Juni in der Geschichte Burgenlands sind ein klares Signal für unseren Weg.“
Der burgenländische Tourismus erreichte im ersten Halbjahr 2025 zwei neue Bestmarken: Im Juni wurden 476.882 Nächtigungen (+ 12,2 Prozent im Vergleich zu 2024) verzeichnet, während die Gesamtsumme von Jänner bis Juni 1.497.981 Übernachtungen (+ 2,2 Prozent im Vergleich zu 2024) beträgt. Dies stellt den stärksten Juni und das erfolgreichste erste Halbjahr in der Geschichte des Landes dar.
Immer mehr ausländische Gäste
Die Zuwächse bei den Nächtigungen resultierten sowohl aus dem inländischen als auch dem ausländischen Markt: Die Übernachtungen österreichischer Gäste stiegen um 11,3 Prozent auf 334.976, während die aus dem Ausland um 14,4 Prozent auf 141.906 anstiegen. Besonders auffällig sind die Zuwächse von Gästen aus Deutschland (+19,5 Prozent), Ungarn (+34,2 Prozent), Schweiz und Liechtenstein (+25,2 Prozent) sowie der Slowakei (+19,6 Prozent). Das Gesamtwachstum zeigt auch eine ungebrochene Beliebtheit der Campingplätze (+8,4 Prozent), Ferienwohnungen und -häuser (+11,6 Prozent) sowie Jugendherbergen (+13,5 Prozent).
Planungen für die zweite Jahreshälfte
Didi Tunkel, Geschäftsführer von Burgenland Tourismus, kündigte an, dass in den vergangenen Monaten intensiv an der Weiterentwicklung des touristischen Angebots gearbeitet wurde. „Wir haben zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die Burgenland sowohl im In- als auch im Ausland sichtbar positionieren. Auch die Nachhaltigkeits-Zertifizierung des gesamten Landes steht auf der Agenda. Die Vorbereitungen für den Herbst und Winter haben bereits begonnen,“ so Tunkel.


