respACT und EVN zeigen Praxisbeispiele für die Energiewende

Oktober 17, 2026 02:49
A group of eight people stands behind a display table with product samples and equipment at an indoor event.

Beim Business Lunch Niederösterreich in Maria Enzersdorf haben Unternehmen und Energieexpertinnen und -experten unter dem Titel „Energiezukunft gestalten“ über konkrete Wege für die Energiewende diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Photovoltaik, E-Mobilität und andere Technologien in der Praxis wirtschaftlich eingesetzt werden können.

Die Unternehmensplattform respACT und die EVN hatten Vertreter aus Wirtschaft, Energiebranche und Nachhaltigkeitsmanagement zu dem Austausch nach Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling eingeladen. Nach Angaben der Veranstalter ging es dabei um praktische Lösungen für Unternehmen, nicht um politische Beschlüsse oder neue Regeln.

Betont wurde, dass viele Technologien für die Energiewende bereits verfügbar sind. Für eine breitere Umsetzung brauche es jedoch verlässliche Rahmenbedingungen, wirtschaftlich tragfähige Lösungen und mehr Austausch zwischen Unternehmen und Energieexperten.

„Die Energiewende wird nicht mehr geplant, sie wird bereits umgesetzt. Die vorgestellten Praxisbeispiele zeigen, dass Unternehmen schon heute konkrete Antworten auf die Herausforderungen von Energieversorgung, Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit finden. Entscheidend ist nun, erfolgreiche Lösungen schneller in die Breite zu bringen und so den nachhaltigen Wandel des Wirtschaftsstandorts aktiv voranzutreiben“, sagte Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT.

EVN-Vorstandsdirektorin Alexandra Wittmann sagte: „Die Energiezukunft entsteht dort, wo aus Ideen konkrete Projekte werden. Ob E-Mobilität, Photovoltaik oder intelligente Energielösungen: Die Technologie ist vorhanden. Jetzt geht es darum, erfolgreiche Modelle zu skalieren und gemeinsam die Transformation des Energiesystems voranzutreiben“.

EVN stellte in einem Impulsvortrag Bausteine der Energiezukunft vor, darunter erneuerbare Energien, intelligente Infrastruktur und vernetzende Lösungen für verschiedene Teile des Energiesystems. Als Praxisbeispiele wurden auch der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur an SPAR-Standorten und ein Agri-Photovoltaik-Projekt aus der Familie von Gerald Strebl genannt.

Daniel Stojoski, Leiter der Abteilung Logistikstrategie und Innovationen bei SPAR, sagte: „E-Mobilität wird dann erfolgreich, wenn sie sich in den Alltag integriert. Genau deshalb ist der Lebensmitteleinzelhandel ein zentraler Baustein für Destination Charging“.

Gerald Strebl stellte sein Familienprojekt als Verbindung von Landwirtschaft und Sonnenstrom vor. „Die AGRI-PV-Fläche ersetzt die Landwirtschaft nicht – sie erweitert ihre Funktion“, sagte er.

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