Trigos Award 2025: Zwei Betriebe aus Hartberg-Fürstenfeld im Finale der Nachhaltigkeitsgala in Graz

Oktober 3, 2025 12:42
Trigos Award 2025: Zwei Betriebe aus Hartberg-Fürstenfeld im Finale der Nachhaltigkeitsgala in Graz

Im Rahmen der TRIGOS-Gala an der Alten Universität Graz wurden Unternehmen ausgezeichnet, die sich durch nachhaltiges Wirtschaften auszeichnen. Zwei Betriebe aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, die Fürstenfelder Ökoenergie GmbH und die Frutura, erreichten das Finale. Darüber berichtet Welt Stimme.

GRAZ/FÜRSTENFELD. Der renommierte TRIGOS Steiermark 2025 Preis honoriert Unternehmen, die durch Innovationskraft und regionale Verantwortung brillieren. In der Aula der Alten Universität wurden am 3. Oktober 2025 die Preisträger bekannt gegeben, wobei sich die Veranstaltung als große Bühne für nachhaltiges Wirtschaften erwies.

Zwei Finalisten aus dem Bezirk

Unter den neun nominierten Betrieben befand sich auch die Fürstenfelder Ökoenergie GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke. In der Kategorie „Regionale Wertschaffung“ gelangte das Unternehmen mit dem Bau von Österreichs größtem Pellets-Holzvergaserwerk ins Finale. Für die Umsetzung des Projekts wurden 11 Millionen Euro investiert, jährlich werden bis zu 12.000 Tonnen heimische Pellets verarbeitet, was etwa 11.000 Tonnen CO₂-Emissionen einspart. Die wirtschaftliche Bedeutung wird zudem durch mehr als drei Millionen Euro an regionaler Wertschöpfung und gesicherte Arbeitsplätze in der Holzwirtschaft unterstrichen.

Ebenfalls nominiert war das Frutura Obst & Gemüse Kompetenzzentrum aus Hartl in der Kategorie „Vorbildliche Projekte“. Der Betriebsführer zählt zu den Vorreitern der nachhaltigen Landwirtschaft in der Steiermark.

Nachhaltigkeit „in allen Branchen angekommen“

Obwohl die Kategorienpreise an die Komptech GmbH (Regionale Wertschaffung), die Winkelbauer GmbH (Klimaschutz) und die Lixtec GmbH (Vorbildliche Projekte) vergeben wurden, wird die Nominierung der beiden Hartberg-Fürstenfelder Unternehmen von der Jury und den Trägerorganisationen positiv gewertet. „Die Qualität der Einreichungen zeigt, dass nachhaltiges Wirtschaften in allen Branchen angekommen ist“, betonte Juryvorsitzende Gabriele Faber-Wiener.

Für Bürgermeister Franz Jost und Stadtwerke-Direktor Franz Friedl stellt die Anerkennung einen Beweis dar, dass Fürstenfeld mit seiner Ökoenergie-Strategie Maßstäbe im Bereich der nachhaltigen Regionalwirtschaft setzt.

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