Stadt Linz vergibt Gründerinnen-Stipendien an vier Start-ups
Vier Start-ups aus Linz wurden mit Gründerinnen-Stipendien der Stadt Linz ausgezeichnet. Die Stipendien unterstützen die Jungunternehmerinnen mit monatlich 5.000 Euro über einen Zeitraum von sechs Monaten sowie mit fachlicher Betreuung. Von insgesamt 36 eingereichten Ideen wurden vier Projekte von einer Fachjury ausgewählt.
Stadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ) gratulierte den Gewinnerinnen und hoben die Wichtigkeit von Innovation für den Wirtschaftsstandort Linz hervor. „Mit den Gründer*innen-Stipendien stärkt die Stadt Linz innovative Ideen und schafft Raum für unternehmerische Entwicklung“, sagte Gegenhuber.
Breites Spektrum bei 36 eingereichten Ideen
Die prämierten Projekte decken ein breites Spektrum ab, darunter Pflege, Medizintechnik, Fachkräftemangel und KI-gestützte Lösungen. Besonders hervorzuheben ist der Trend zu Anwendungen mit künstlicher Intelligenz, da viele Einreichungen sich mit Themen wie Automatisierung, medizinischer Diagnostik und neuen Kommunikationslösungen beschäftigten.
Die ausgewählten Projekte im Überblick
Die ausgezeichneten Start-ups „Recruitiverse“, „Wundify“, „AiKita“ und „Effizienzwerk Voice“ bieten innovative Ansätze zur Bewältigung von Fachkräftemangel, digitaler Wundversorgung, KI-gestützter Unterstützung in Kindergärten sowie automatisierter Telefonassistenz.
„Recruitiverse“ von Tamara Jahl: Tamara Jahl überzeugte in der Kategorie Female Entrepreneurship mit ihrer Plattform „Recruitiverse“. Diese hilft Hotels und Gastronomiebetrieben, Fachkräfte aus Kroatien, dem Westbalkan und den Philippinen zu rekrutieren und langfristig zu binden.
„Wundify“ von Jakob Rusch: Jakob Rusch entwickelte „Wundify“, eine digitale Lösung für die Wundversorgung. Eine intelligente Wundauflage und eine begleitende App erfassen relevante Daten und bieten medizinischem Fachpersonal datenbasierte Entscheidungshilfen.
„AiKita“ von Jürgen Huber und Sarah Rio: Das Start-up „AiKita“ entlastet pädagogische Fachkräfte in Kindergärten durch KI-gestützte Automatisierung und vereinfacht Dokumentations- und Planungsaufgaben, wodurch mehr Zeit für die Arbeit mit Kindern bleibt.
„Effizienzwerk Voice“ von Immanuel Starlinger: Immanuel Starlinger entwickelte „Effizienzwerk Voice“, einen KI-gestützten Telefonassistenten. Das System automatisiert Anrufe, führt Gespräche und leitet Informationen weiter, was die Erreichbarkeit verbessert und Mitarbeitende entlastet.
Einordnung
Die Gründerinnen-Stipendien der Stadt Linz fördern gezielt innovative Ideen von Jungunternehmerinnen. Dies unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze und verbessert die Versorgungsqualität in verschiedenen Bereichen.


