Vulkanland fördert Wertschöpfung durch Laubholz in der Region Weiz

Dezember 3, 2025 15:02
Vulkanland fördert Wertschöpfung durch Laubholz in der Region Weiz

Vulkanland fördert Nachhaltigkeit im Holzbereich

Die Verantwortlichen des Steirischen Vulkanlands, das auch Gemeinden in den Bezirken Weiz und Hartberg-Fürstenfeld umfasst, haben sich dem Thema Wald angenommen und setzen alles daran, dass die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer ihre wertvolle Ressource noch kostbarer machen. Darüber berichtet Welt Stimme.

SINABELKIRCHEN. Im Steirischen Vulkanland, einschließlich Markt Hartmannsdorf und Sinabelkirchen im Bezirk Weiz sowie Ilz und Söchau im benachbarten Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, wurde eine eigene Charta zum Thema Wald verabschiedet. Ein konkreter Maßnahmenplan, der Schulungen umfasst, wurde bereits in den Gemeinden beschlossen. Etwa 20 Prozent der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer haben bisher von der Wissensvermittlung Gebrauch gemacht.

Vulkanland-Obmann Josef Ober und Regionalentwickler Christian Krotscheck besuchten das Unternehmen Pußwald Holz in Sinabelkirchen, um für das Thema Wertholz, insbesondere Laubholz, zu werben. Das Unternehmen, geleitet von Geschäftsführer Rainer Pußwald, hat sich seit 105 Jahren der Regionalität verpflichtet und ist das größte Laubholz verarbeitende Sägewerk im Steirischen Vulkanland.

Global gefragtes Holz aus der Region

Im Betrieb werden jährlich rund 15.000 Festmeter Wertholz verarbeitet, wobei der Anteil der Eiche etwa 60 Prozent ausmacht. Buche und Esche folgen mit jeweils rund 20 Prozent. „Unsere Exportquote liegt bei 70 Prozent“, so Pußwald, der unter anderem die Deutsche Bundesbahn sowie asiatische und arabische Märkte beliefert. Das Rundholz bezieht das Unternehmen aus einem Umkreis von 50 bis 100 Kilometern.

Das Steirische Vulkanland verfolgt das Ziel, Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern das Know-how zu vermitteln, um den Wert ihrer Ressource Wald zu steigern und die Wälder klimafit zu gestalten. „Es ist ein Verlustgeschäft, den Wald lediglich als ‚Sparkasse‘ zu betrachten. Laubwald benötigt, ähnlich wie ein Weingarten, Pflege und Zuwendung“, betonen Ober und Krotscheck.

Außerdem wird der Mut zu neuen Holzarten propagiert. So soll der Anteil der Eichen auf über 30 Prozent erhöht werden. Rainer Pußwald bestätigt, dass sich die Eiche im Gegensatz zur Fichte als robust erweist.

Der Wertholzbereich im Wandel

Die Vertreter des Vulkanlands betonen die signifikanten Veränderungen im Wertholzbereich. Zukünftig wird laubholz dominierend sein, nachdem zuvor überwiegend Fichte und Kiefer verarbeitet wurden. Auch in Bezug auf die Klimaresistenz müssen die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer ihre Bestände genau beobachten.

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