Der Bürgermeister von Wels, Andreas Rabl, hat angekündigt, dass die Stadt offensiv versuchen wird, Messen von anderen Standorten abzuwerben, unterstützt durch die neue Halle 22, die die modernste Messeinfrastruktur Österreichs bietet. Darüber berichtet Welt Stimme.
Das 9.200 Quadratmeter große Gebäude, das die Dimension eines Fußballfeldes hat, wurde in rekordverdächtigen neun Monaten Bauzeit fertiggestellt und wird am 2. Februar offiziell eröffnet. Die tatsächlichen Kosten belaufen sich auf etwa 30 Millionen Euro, statt der ursprünglich veranschlagten 34 Millionen Euro. Die feierliche Inbetriebnahme findet im Rahmen der Energiesparmesse Ende Februar statt, welches das erste große Event in der neuen Halle darstellt.
Neue Messen und Rekordumsatz
„Mit der neuen Messehalle 22 investiert die Stadt ganz bewusst in diesen Bereich, um Ausstellern sowie Besuchern die modernste Halleninfrastruktur des Landes zu bieten“, betont Rabl.
Dieser Ansatz zeigt bereits Wirkung: Laut Messe Wels gibt es zahlreiche proaktive Anfragen von Veranstaltern, die sich über einen Standortwechsel nach Wels informieren möchten. Geschäftsführer Robert Schneider bestätigt: „Die Messehalle 22 bringt neue Veranstaltungen nach Wels.“ Für dieses Jahr sind bereits vier Messepremieren eingeplant, darunter die „E-Car Days“ sowie die Büchermesse „Buchrausch“, die von St. Pölten nach Wels gelockt wurde. Für das Jahr 2026 wird ein Rekordjahr erwartet, mit 88 geplanten Veranstaltungen und einem Umsatz von voraussichtlich 21 Millionen Euro, wie Schneider weiter erläutert.
KI-Ampel beim Messebogen
Zukünftig stehen am Gelände bis zu 4.000 Parkplätze zur Verfügung. Das Verkehrsaufkommen stellt jedoch eine Herausforderung dar, wo an Lösungen gearbeitet wird. Bürgermeister Rabl kündigte zudem eine KI-gesteuerte Ampelkreuzung am Messebogen an der Ecke Maria-Theresia-Straße an.


