Wienerinnen und Wiener dürften heuer rund 20 Millionen Euro für Halloween ausgeben. Das geht aus einer aktuellen Erhebung von KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien (WKW) hervor.
Das Geld fließt demnach vor allem in Kostüme, Dekoration und Süßigkeiten. Halloween sei in Wien längst mehr als ein US-Import und entwickle sich zu einem Boom, der vor allem den stationären Handel in den Grätzln zugutekomme.
Im Schnitt geben die Menschen laut der Studie 50 Euro für Halloween aus. Besonders ausgeprägt ist das Interesse bei Jüngeren: Von den 15- bis 29-Jährigen wollen 66 Prozent heuer feiern.
Auch das Verhalten rund um den 31. Oktober hat sich demnach in vielen Haushalten etabliert. Sieben von zehn Wienerinnen und Wienern halten Süßigkeiten oder kleine Geschenke für verkleidete Kinder bereit; in Haushalten mit Kindern ziehen 60 Prozent von Tür zu Tür, um um Süßes zu bitten.
Der Einkauf findet überwiegend vor Ort statt. Laut den Angaben kaufen 85 Prozent direkt im Geschäft, 38 Prozent zusätzlich online. Besonders gefragt sind Süßigkeiten, Kostüme und gruselige Dekoration, daneben auch Kürbisse sowie Schminke, Schmuck und Accessoires.
WKW-Handelsobfrau Margarete Gumprecht bezeichnete Halloween in diesem Zusammenhang als „echtes Nachbarschaftsfest“. Zugleich bleibt das Fest beim Umsatz deutlich kleiner als etwa Muttertag oder Vatertag.
Auch bei den 30- bis 39-Jährigen ist Halloween verbreitet: In dieser Gruppe wollen 63 Prozent feiern.


