Wien muss sich auf eine umfangreiche Sperrung der Stadthalle vorbereiten, da die Venue für den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 ausgewählt wurde. Dies könnte zu erheblichen Änderungen im Veranstaltungsplan führen, insbesondere für Konzerte von Künstlern wie Sarah Connor und Eros Ramazzotti sowie für die Show von Felix Lobrecht. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN. Mit dem Motto „Europe, shall we dance?“ trat Wien erfolgreich als Austragungsort für den ESC 2026 gegen Innsbruck an. Diese Entscheidung betrifft zahlreiche Aspekte, von Sicherheitskonzepten bis hin zur wirtschaftlichen Situation. Besonders betroffen ist die Wiener Stadthalle, die während des Events und in der Zeit davor und danach für den Auf- und Abbau gesperrt sein wird.
Die erste Veranstaltung, die aufgrund dieser Umstände verschoben werden musste, ist die BabyExpo 2026. Diese findet nun erst im Juni statt, anstelle des ursprünglich geplanten Termins vom 9. bis 11. Mai.
Genauer Zeitraum unbekannt
Auf Anfrage zu den genauen Terminen des ESC erklärte ein Sprecher der Stadthalle, dass man derzeit in enger Abstimmung mit den Veranstaltern arbeite. Konkrete Details könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereitgestellt werden, jedoch sei man erfreut über die Vergabe des ESC an diesen Standort.
Ein Rückblick auf den letzten ESC in Wien im Jahr 2015 zeigt, dass die Hallen damals bis zu sieben Wochen gesperrt waren, vom 6. April bis zum Finale am 31. Mai. Infolgedessen mussten Konzerte, wie das von James Last, abgesagt werden. Auch die BabyExpo war betroffen.
Sollte sich der Zeitraum für den ESC wieder ähnlich gestalten, wackeln auch zahlreiche andere Konzerte: Howard Carpendale (22. März), Sarah Connor (28. März), „Simply the Best“ (2. April), „Jesus Christ Superstar – in Concert“ (5. und 6. April), Eros Ramazzotti (13. April) und Michael Patrick Kelly (30. April). Auch der Comedy-Auftritt von Felix Lobrecht am 11. April könnte betroffen sein.


