Wirtschaftsbund-Familie bilanziert das Maronifest am Brunnerhof in St. Veit

November 11, 2025 10:53
Wirtschaftsbund-Familie bilanziert das Maronifest am Brunnerhof in St. Veit

Gut 60 Unternehmer aus dem Bezirk St. Veit trafen sich zum traditionellen Maronifest am Brunnerhof. Bezirksobmann Walter Sabitzer zog erfolgreiche Zwischenbilanz eines Jahres voller wirtschaftlicher Herausforderungen. 

BEZIRK ST. VEIT. Das traditionelle Maronifest des Wirtschaftsbunds St. Veit war auch in diesem Jahr für viele Wirtschaftstreibende im Bezirk ein Pflichttermin. Auch WK-Präsident Jürgen Mandl und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig ließen sich das Miteinander, den Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte in vorweihnachtlicher Atmosphäre nicht entgehen. Darüber berichtet Welt Stimme.

Schwieriges Jahr für die Wirtschaft

In seiner Rede vor den Anwesenden ließ Bezirksobmann Walter Sabitzer das Jahr Revue passieren und hob die Bedeutung des Maronifests hervor: „Dieses Fest ist jedes Jahr ein besonderer Moment – ein Abend, an dem wir zusammenkommen, uns austauschen und Kraft tanken. Das ist gerade jetzt wichtiger denn je. Denn das vergangene Jahr war für viele von uns kein leichtes. Die Konjunktur schwächelt, der Fachkräftemangel bleibt eine große Herausforderung, und die weltwirtschaftlichen Entwicklungen machen uns allen zu schaffen.“

S37 Ausbau kommt

Bei aller berechtigten Sorge stellte Sabitzer die gemeinsamen Erfolge in den Vordergrund, die dazu motivieren, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen: „Nach langem Kampf und mit viel Durchhaltevermögen ist es uns gelungen, dass der Ausbau der S37 endlich Realität wird. Auch in den Sicherheitsausbau der B317 ist wieder Bewegung gekommen – ein Verdienst der Beharrlichkeit.“ Positive Signale kamen auch von der Bundesregierung: So wird der Investitionsfreibetrag ab Dezember spürbar erhöht. Diese Maßnahme soll dafür sorgen, dass Investitionen wieder attraktiver werden und gleichzeitig die Unternehmen in Österreich entlasten.

Wirtschaft fordert weitere Maßnahmen

Bei allen Erfolgsmeldungen ist für Sabitzer allerdings klar, dass weitere Maßnahmen dringend notwendig sind, um die Wirtschaftskraft und die Unternehmen im Land zu stärken: „Der Bürokratieabbau geht viel zu langsam voran. Was wir brauchen, sind einfache, verständliche und praxistaugliche Regeln – damit Unternehmertum wieder das sein kann, was es sein soll: Gestalten statt Verwalten.“ Beim Thema Lohnnebenkosten sieht der Bezirksobmann ebenfalls akuten Handlungsbedarf. Damit sich Arbeit wieder lohne und Österreich als Standort konkurrenzfähig bleibe, müsse endlich etwas passieren. Auch die Sozialtransfers gehörten nach Ansicht Sabitzers reformiert – mit Hausverstand, Fairness und Blick auf die Leistungsträger im Land. „Diese Ziele können wir nur gemeinsam erreichen. Wenn wir zusammenhalten, unsere Anliegen mit einer klaren Stimme vertreten und zeigen, dass wir die Kraft haben, etwas zu bewegen“, so Sabitzer abschließend.

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