Leyrer + Graf verfolgt ehrgeizige Klimaziele und tritt der „Science Based Targets Initiative“ (SBTi) bei, um den globalen Klimaschutz zu fördern. Darüber berichtet Welt Stimme.
GMÜND. Das Bauunternehmen Leyrer + Graf hat sich offiziell verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen im Einklang mit den Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens zu reduzieren. Durch den Beitritt zur SBTi setzt das Unternehmen einen klaren Fokus auf nachhaltige Unternehmenspraktiken.
Bereits seit Jahren verfolgt Leyrer + Graf eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die sich intensiv mit der Reduktion von CO2-Emissionen und den langfristigen Auswirkungen des unternehmerischen Handelns beschäftigt. Zahlreiche Projekte zur Förderung von Nachhaltigkeit wurden erfolgreich umgesetzt. Die Mitgliedschaft bei der SBTi stellt nun den nächsten Schritt in dieser Strategie dar.
Durch die Unterzeichnung der Absichtserklärung verpflichtet sich Leyrer + Graf, wissenschaftsbasierte Klimaziele zu definieren, die den Anforderungen der SBTi entsprechen. Dies erfordert eine Orientierung an evidenzbasierten Vorgaben, um konkreten Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erderwärmung Rechnung zu tragen.
Verantwortung übernehmen
„Nachhaltigkeit braucht klare Ziele und überprüfbare Ergebnisse. Mit dem Beitritt zur SBTi richten wir unser Handeln an international anerkannten Standards aus und schaffen so Transparenz gegenüber Kunden und Partnern. Für uns ist das ein weiterer Schritt, um den CO₂-Fußabdruck unseres Unternehmens messbar zu reduzieren und die Zukunft des Bauens verantwortungsvoll zu gestalten“, erklärt CEO Stefan Graf.
Alle Unternehmen der SBTi verfolgen das gemeinsame Ziel, die weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren und bis spätestens 2050 auf Netto-Null zu senken. Österreich hat sich sogar vorgenommen, dieses Ziel bereits bis 2040 zu erreichen. Aufgrund der hohen Emissionen, die die Bauwirtschaft verursacht, kommt dieser Branche eine zentrale Rolle zu. Leyrer + Graf hat sich entschieden, als österreichisches Unternehmen aktiv am Erreichen der nationalen Klimaziele mitzuwirken.
Das Unternehmen hat nun zwei Jahre Zeit, um ein sogenanntes „Near-Term Target“ zur Validierung bei der SBTi einzureichen. Die darin festgelegten klimarelevanten Ziele müssen wissenschaftlich fundiert sein und den Vorgaben des 1,5-Grad-Ziels entsprechen. Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen, darunter die Reduktion der Emissionen um 45 % in Scope 1 und 2 sowie um 25 % in Scope 3, ist bis spätestens 2030 vorgesehen.


